Was genau ist CAIRS? Die natürliche Lösung

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Kurz erklärt

Was ist CAIRS?

CAIRS sind Ringsegmente aus aufbereitetem Spender-Hornhautgewebe, die in einen Lasertunnel der Hornhaut eingelegt werden und eine Keratokonus-Vorwölbung abflachen. Bei EyeLaser Zürich setzt Dr. Victor Derhartunian CAIRS mit dem Femtosekundenlaser SCHWIND ATOS ein, meist zusammen mit Crosslinking. CAIRS kostet in Zürich CHF 4’500 pro Auge.

CAIRS auf einen Blick — EyeLaser Zürich
Material Spender-Hornhautgewebe ohne lebende Zellen (KeraNatural™), aus zertifizierter Hornhautbank
Geeignet bei mittlerem bis fortgeschrittenem Keratokonus, wenn Brille und Kontaktlinsen nicht mehr genügen
Nicht geeignet bei dichten zentralen Narben, zu dünner Hornhaut, akuter Entzündung
Eingriff ambulant, Betäubung mit Tropfen; Tunnel mit dem Femtosekundenlaser, ohne Klinge
Kombination meist mit Crosslinking, später evtl. Laser oder ICL
Arbeitsunfähig meist 3 bis 5 Tage (Büro)
Operateur Dr. Victor Derhartunian persönlich
Kosten CHF 4’500 pro Auge; Kostengutsprache im Einzelfall

CAIRS ist eine Stufe der Keratokonus-Behandlung: zuerst stabilisieren, dann das Sehen verbessern.

CAIRS oder Kunststoffringe: Was ist der Unterschied?

CAIRS und Kunststoffringe im Vergleich
Merkmal CAIRS Kunststoffringe (PMMA)
Material Spender-Hornhautgewebe ohne lebende Zellen Acrylglas
Form wird aus dem Gewebe zugeschnitten, Länge und Dicke anpassbar vorgefertigte Grössen
Ergebnis im direkten Vergleich ähnliche Verbesserung von Form und Sehschärfe; bei CAIRS gewannen mehr Augen zwei oder mehr Zeilen bestkorrigierter Sehschärfe (60 % gegen 31,6 %, je 34 Augen; Asfar et al. 2024)
Bekannte Probleme noch wenig Langzeitdaten über viele Jahre Herauswandern, Einschmelzen, Ablagerungen sind beschrieben

Die Werte stammen aus veröffentlichten Studien und sind nicht unsere eigenen Zahlen.

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Derhartunian über CAIRS:

«Mit CAIRS können wir eine stark verformte Hornhaut abflachen, ohne Kunststoff ins Auge zu bringen. Die Segmente schneiden wir passend zur Form der Hornhaut zu. Langzeitdaten über viele Jahre fehlen noch; deshalb kontrollieren wir regelmässig.»

Der klingenfreie und sichere Behandlungsablauf

Schritt 1: Präzise Tunnelerstellung

Mit dem Femtosekundenlaser schaffen wir einen exakten Tunnel – komplett klingenfrei und computergesteuert.

Schritt 2: Sanfte Implantation

Das biologische Segment wird schonend in der vorbereiteten Tasche platziert.

Schritt 3: Sofortige Stabilisierung

Das Segment stärkt die Hornhaut sofort von innen und beginnt, sich in das Gewebe zu integrieren.

Was zeigen Studien zu CAIRS, und welche Risiken gibt es?

Ein Leben ohne Brille – Erfolgsgeschichten aus Zürich

In der ersten Studie zu CAIRS mit 24 Augen verbesserte sich die Sehschärfe ohne Brille im Mittel um 2,8 Zeilen und mit Brille um 1,3 Zeilen; während der Beobachtung von 6 bis 18 Monaten schritt kein Auge fort, und es traten keine Komplikationen durch die Segmente auf (Jacob et al. 2018). Alle Augen erhielten zusätzlich Crosslinking. Die Studien sind klein und kurz; Langzeitdaten über viele Jahre fehlen. Wie bei jedem Eingriff an der Hornhaut sind Infektion, Entzündung und ein Verrutschen der Segmente möglich; eine verlässliche Häufigkeitsangabe gibt es dafür noch nicht.

Was kostet CAIRS in Zürich, und zahlt die Krankenkasse?

Alterssichtigkeit behandeln in Zürich

CAIRS kostet bei EyeLaser Zürich CHF 4’500 pro Auge, mit den Nachkontrollen der ersten drei Monate. Die Voruntersuchung (CHF 300) wird angerechnet; ein Crosslinking wird separat abgerechnet, bei progressivem Keratokonus über die Grundversicherung. Medikamente erhalten Sie auf Rezept.

Ob sich Ihre Krankenkasse an CAIRS beteiligt, klären wir im Einzelfall vorher mit einer Kostengutsprache. Alle Preise: Kosten bei Keratokonus.

Das Ampelsystem: Sind Sie ein idealer Kandidat für CAIRS?

Augenlasern in Zürich

🟢 Grünes Licht:

  • Patienten mit einem moderaten bis fortgeschrittenen Keratokonus.
  • Klare Unverträglichkeit oder unzureichende Sehkorrektur mit formstabilen Kontaktlinsen.
  • Der Wunsch, eine Hornhauttransplantation zu vermeiden.
  • Keine ausgeprägten Narben im Zentrum der Hornhaut.
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🟡 Gelbes Licht:

  • Patienten mit beginnenden zentralen Trübungen oder sehr dünner Hornhaut.
  • Fälle, in denen eine Kombination mit anderen Verfahren (z.B. Crosslinking) von Anfang an geplant werden muss.

🔴 Rotes Licht:

  • Patienten mit grossen, dichten Narben im Zentrum der Hornhaut.
  • Eine zu dünne Hornhaut, die selbst für CAIRS keinen sicheren Raum bietet.
  • Akute Entzündungen oder Infektionen des Auges.

Kommt CAIRS für mich in Frage?

Das zeigt die Hornhaut-Tomografie. Vereinbaren Sie eine Untersuchung an der Strehlgasse 33 in Zürich; bringen Sie frühere Messungen und Kontaktlinsenwerte mit. Andere Wege zur Sehverbesserung finden Sie unter Sehverbesserung bei Keratokonus.

Frage per WhatsApp 044 221 95 02 anrufen

Untersuchung buchen

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu CAIRS in der Schweiz

Was ist der Hauptzweck von CAIRS?

Das Hauptziel von CAIRS ist die mechanische Stärkung und formale Verbesserung einer stark vorgewölbten Hornhaut. Es dient dazu, die «Architektur» des Auges wieder zu normalisieren, was die Sehqualität verbessert und eine Hornhauttransplantation hinauszögern oder vermeiden kann.

Woher kommt das Spendergewebe und ist es sicher?

Das Gewebe stammt von offiziellen, zertifizierten Hornhautbanken und wird strengsten Kontrollen unterzogen. Es wird so aufbereitet, dass es keine lebenden Zellen mehr enthält (azellulär); eine Abstossung ist deshalb sehr unwahrscheinlich.

Kann mein Körper das CAIRS-Implantat abstossen?

Eine Abstossung ist bei CAIRS sehr unwahrscheinlich, weil das Spendergewebe keine lebenden Zellen mehr enthält. In den bisherigen Studien wurde keine Abstossung berichtet (Jacob et al. 2018); diese Studien sind aber klein und reichen nur über einige Jahre. Bei EyeLaser Zürich kontrollieren wir die Segmente deshalb regelmässig.

Ersetzt eine CAIRS-Implantation das Crosslinking?

Nein, die Verfahren ergänzen sich perfekt. CAIRS bieten eine mechanische Stütze und Formgebung, während Crosslinking die biochemische Stabilität der gesamten Hornhaut erhöht. Oft werden CAIRS zuerst implantiert und das Crosslinking in einem zweiten Schritt durchgeführt, manchmal sogar in Kombination mit einem Laser.

Verbessern CAIRS meine Sehkraft sofort?

CAIRS verbessern die Hornhautform sofort, was zu einer schnellen Verbesserung der Sehqualität führt. Die vollständige Integration des Gewebes und die endgültige Stabilisierung der Sehkraft können jedoch einige Monate dauern.

Ist die CAIRS-Implantation schmerzhaft?

Nein. Der Eingriff wird mit betäubenden Augentropfen durchgeführt und ist schmerzfrei. In den ersten Tagen danach kann ein leichtes Fremdkörper- oder Druckgefühl auftreten, aber keine starken Schmerzen.

Wie lange bin ich nach dem Eingriff arbeitsunfähig?

Die meisten Patienten können nach 3-5 Tagen wieder Büroarbeiten aufnehmen. Auf körperlich anstrengende oder schmutzige Tätigkeiten sollten Sie für etwa zwei Wochen verzichten.

Was kostet eine CAIRS-Behandlung in der Schweiz?

CAIRS kostet bei EyeLaser Zürich CHF 4’500 pro Auge, mit den Nachkontrollen der ersten drei Monate. Die Voruntersuchung (CHF 300) wird bei einer Behandlung angerechnet. Ein zusätzliches Crosslinking wird separat abgerechnet, bei progressivem Keratokonus über die Grundversicherung. Medikamente und Augentropfen erhalten Sie auf Rezept in der Apotheke.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für CAIRS?

Das klären wir im Einzelfall: EyeLaser Zürich holt vor dem Eingriff eine Kostengutsprache bei Ihrer Krankenkasse ein. Als Selbstzahler kostet CAIRS CHF 4’500 pro Auge. Ein zusätzliches Crosslinking bei progressivem Keratokonus ist dagegen eine Pflichtleistung der Grundversicherung.

Was ist der Unterschied zwischen CAIRS und Intacs/Keraringen?

Der Unterschied ist das Material: CAIRS bestehen aus Spender-Hornhautgewebe, Intacs und Keraringe aus Kunststoff (PMMA). In einer Vergleichsstudie mit je 34 Augen waren die Ergebnisse ähnlich; mit CAIRS gewannen mehr Augen zwei oder mehr Zeilen Sehschärfe mit Brille (60 % gegen 31,6 %; Asfar et al. 2024). EyeLaser Zürich setzt CAIRS ein. Für Kunststoffringe gibt es längere Beobachtungen; für CAIRS fehlen Daten über viele Jahre noch.

Wie lange halten die CAIRS-Segmente?

CAIRS sind dafür gedacht, dauerhaft in der Hornhaut zu bleiben. Die längsten veröffentlichten Beobachtungen reichen aber erst über einige Jahre, nicht über Jahrzehnte. Bei EyeLaser Zürich kontrollieren wir die Hornhaut nach CAIRS regelmässig; bei Bedarf lassen sich die Segmente chirurgisch entfernen.

Kann man die Segmente wieder entfernen, falls nötig?

Obwohl sie für den permanenten Verbleib konzipiert sind, können die Segmente bei Bedarf chirurgisch wieder entfernt werden.

Ich wohne nicht direkt in Zürich. Wie aufwändig ist die Behandlung?

Wir betreuen regelmässig Patienten aus der ganzen Schweiz – von Genf über Bern bis ins Tessin. Da die CAIRS-Implantation ein ambulanter Eingriff ist, müssen Sie in der Regel nur für den Behandlungstag und die wichtige erste Nachkontrolle fest in Zürich sein. Weitere Kontrollen können oft in Absprache mit Ihrem regionalen Augenarzt koordiniert werden.

Gibt es eine Altersgrenze für CAIRS?

Es gibt keine strikte Altersgrenze. Entscheidend ist der Zustand der Hornhaut und der allgemeine Gesundheitszustand des Auges. Das Verfahren wird bei Erwachsenen jeden Alters angewendet, bei denen eine Indikation besteht.

Was passiert, wenn ich nach CAIRS immer noch eine Brille brauche?

Das ist normal. CAIRS optimieren die Hornhautform, aber eine Restfehlsichtigkeit kann bleiben. Diese kann dann oft sehr gut mit einer viel schwächeren und einfacheren Brille korrigiert werden. In manchen Fällen kann zur finalen Korrektur auch eine ICL-Linse implantiert werden.

Quellen
  1. Jacob S, Patel SR, Agarwal A et al. Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments (CAIRS) Combined With Corneal Cross-linking for Keratoconus. J Refract Surg 2018;34:296–303. PubMed 29738584
  2. Asfar KE, Bteich Y, Mrad AA et al. Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments (CAIRS) Versus Synthetic Segments: A Single Segment Comparative Analysis Using Propensity Score Matching. J Refract Surg 2024;40:e863–e876. PubMed 39530978
  3. Gomes JA, Tan D, Rapuano CJ et al. Global consensus on keratoconus and ectatic diseases. Cornea 2015;34:359–369. PubMed 25738235