KLEx in Zürich: Warum SmartSight eine moderne Form der Augenlaserkorrektur ist
Aktualisiert am 4. Oktober 2026. Erstmals veröffentlicht am 14. Januar 2026. Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO — Spezialist für refraktive Chirurgie.
Vielleicht haben Sie den Begriff „KLEx“ schon auf Plakaten rund um den Bellevue gesehen oder im Tram darüber gelesen. Oft taucht dieses Kürzel in der Werbung auf, ohne dass erklärt wird, was dahintersteckt. Wir bei EyeLaser Zürich finden: Sie haben Fakten statt Marketing-Mythen verdient. Die Keratorefraktive Lentikelextraktion (KLEx) ist tatsächlich ein wichtiger Fortschritt für die Augenheilkunde. Aber warum haben wir uns für eine besonders moderne Variante dieses Verfahrens entschieden? Gehen wir der Sache auf den Grund.
Was erfahren Sie in diesem Text?
- Was genau verbirgt sich hinter dem Fachbegriff KLEx? Es ist der offizielle Oberbegriff für die dritte Generation des Augenlaserns, bei der wir ein winziges Gewebescheibchen durch einen minimalen Zugang entnehmen.
- Warum setzen wir bei EyeLaser Zürich exklusiv auf die SmartSight-Technologie? SmartSight nutzt den Schwind ATOS Laser, der als einziger seiner Klasse ein aktives Eye-Tracking besitzt und jede Ihrer Augenbewegungen in Echtzeit ausgleicht.
- Funktioniert dieses Verfahren auch bei einer Hornhautverkrümmung zuverlässig? Ja, da das System die natürliche Rotation des Auges erkennt, korrigiert es eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) mit hoher Präzision.
- Wie schnell bin ich nach dem Eingriff wieder fit für meinen Alltag? Da wir keinen grossen Hornhautdeckel schneiden, bleibt das Auge sehr stabil, sodass Sie meist schon nach 48 Stunden wieder im Büro sitzen oder Sport treiben können.
- Habe ich bei dieser Methode ein geringeres Risiko für trockene Augen? Ja, wir setzen lediglich einen winzigen Schnitt am Rand, wodurch die Nerven der Hornhautoberfläche fast komplett intakt bleiben und Ihren Tränenfilm schonen.
1. KLEx einfach erklärt: Die Evolution der Augenlaserkorrektur in Zürich
Was bedeutet KLEx eigentlich? (Keratorefraktive Lentikelextraktion)
Stellen Sie sich vor, Sie möchten die Form eines Kissens verändern. Statt den Bezug grossflächig aufzuschneiden, entnehmen Sie durch eine winzige Öffnung gezielt ein wenig Füllmaterial. Genau so funktioniert KLEx. Der Laser formt im Inneren der Hornhaut ein mikroskopisches Scheibchen – das sogenannte Lentikel. Wir entfernen dieses Scheibchen anschliessend sanft durch einen winzigen Kanal. Die Hornhaut sinkt dadurch minimal ein, Ihre Fehlsichtigkeit verschwindet und Sie sehen die Welt wieder scharf.
Die 3. Generation des Laserns: Vom „Flap“ zum modernen Schlüsselloch-Prinzip
Früher war die LASIK das Mass aller Dinge – inklusive eines Hornhautdeckels (Flap), den wir schneiden und umklappen mussten. KLEx verabschiedet sich komplett von diesem grossen Schnitt. Wir reden hier von echter „Schlüsselloch-Chirurgie“ am Auge. Das macht den Eingriff nicht nur viel sanfter, sondern sorgt auch dafür, dass Ihre Hornhaut ihre natürliche Stabilität behält.
2. Warum EyeLaser Zürich exklusiv auf SmartSight setzt
Schwind ATOS Laser: Deutsche Ingenieurskunst für hohe Präzision
Auf dem Markt tummeln sich verschiedene KLEx-Verfahren wie SMILE oder SILK. Wir haben uns nach intensiver Prüfung ganz bewusst für SmartSight entschieden. Warum? Weil der Schwind ATOS Laser für deutsche Ingenieurskunst steht. Er wurde entwickelt, um genau die Schwachstellen zu beheben, die frühere Lentikel-Methoden noch hatten.
Intelligentes Eye-Tracking und automatischer Zyklotorsions-Ausgleich
Hand aufs Herz: Die grösste Sorge fast aller Patienten ist die Frage: „Was, wenn ich im falschen Moment zucke?“ Hier punktet SmartSight. Während ältere Systeme darauf angewiesen sind, dass Sie stillhalten, verfügt der ATOS Laser über ein hochpräzises Eye-Tracking. Er erkennt die Position Ihrer Pupille und gleicht sogar die leichte Drehung des Auges aus, die ganz natürlich passiert, wenn Sie sich hinlegen. Das gibt Ihnen ein entspanntes Gefühl während der Sekunden unter dem Laser, weil die Technik Sie absichert.
Der feine Unterschied: Warum wir uns gegen das klassische SMILE entschieden haben
SMILE war zwar der Pionier, aber der Methode fehlten lange Zeit Funktionen wie das automatisierte Tracking. Wir investieren lieber in eine moderne Plattform, um Ihnen die Präzision zu bieten, die heute technisch möglich ist – ganz ohne manuelle Markierungen mit dem Filzstift an Ihrem Auge.
3. Ihre Vorteile: Warum SmartSight oft die bessere Wahl ist
Hohe Stabilität: Warum kein Hornhautdeckel (Flap) mehr nötig ist
Kein Flap bedeutet auch: kein Risiko, dass dieser verrutscht. Das ist ein grosser Vorteil für alle, die gerne Sport treiben oder einen aktiven Lebensstil führen. Die äusseren Schichten Ihrer Hornhaut bleiben nahezu unberührt.
Schutz für Ihre Nerven: Minimiertes Risiko für trockene Augen
Das „Dry Eye Syndrome“ ist leider eine bekannte Nebenwirkung vieler Laserbehandlungen. Bei SmartSight erhalten wir einen Grossteil der Nerven, die Ihre Tränenproduktion steuern. Die Chance, dass Sie nach der OP ständig zu Augentropfen greifen müssen, sinkt dadurch deutlich.
4. Der Behandlungsablauf: Ihr Weg zum neuen Sehen
Vorbereitung: Schmerzfreie Betäubung und entspannte Atmosphäre
Ihr Weg startet bei uns in der Strehlgasse. Wir betäuben Ihr Auge mit speziellen Tropfen, sodass Sie während der gesamten Behandlung in der Regel keinen Schmerz spüren. Sie liegen bequem und unser Team begleitet Sie ruhig durch jeden einzelnen Schritt.
Der Laser-Prozess: In 30 Sekunden lautlos zum neuen Durchblick
Der Laser benötigt gerade einmal 20 bis 30 Sekunden für das Lentikel. Dank des sanften Interfaces spüren Sie lediglich einen leichten Druck – fast wie eine Kontaktlinse.
Die Zeit danach: Wann Sie wieder auf den Uetliberg oder ins Büro können
Das Beste an SmartSight? Die Erholung geht sehr schnell. Die meisten unserer Patienten sehen schon am nächsten Morgen klar. Die Arbeit im Büro klappt meist nach ein bis zwei Tagen wieder, und auch leichte sportliche Aktivitäten sind schon nach kurzer Zeit wieder drin.
Expertenmeinung von Dr. Victor Derhartunian
„Viele Patienten kommen mit der Angst zu mir, während der Operation etwas falsch zu machen oder den Blick zu verlieren. Früher mussten wir als Chirurgen die Zentrierung manuell steuern, was enorme Konzentration erforderte. Mit der SmartSight-Technologie hat sich das Blatt gewendet: Die Technik arbeitet für uns. Sie erkennt jede Mikrobewegung und korrigiert sie sofort. Das nimmt den Patienten die Last von den Schultern und gibt mir die Sicherheit, ein symmetrisches Ergebnis zu erzielen.“
5. Das Ampel-System: Sind Sie ein Kandidat für SmartSight?
- 🟢 Grünes Licht: Sie sind kurzsichtig oder haben eine Hornhautverkrümmung. Sie lieben Sport und möchten kein Risiko für trockene Augen eingehen.
- 🟡 Gelbe Zone: Ihre Hornhaut ist eher dünn. SmartSight spart zwar Gewebe, aber wir müssen in einer persönlichen Untersuchung klären, ob wir innerhalb der physikalischen Grenzen bleiben.
- 🔴 Rotes Licht: Sie sind weitsichtig. SmartSight setzen wir bei Weitsichtigkeit nicht ein. Hier finden wir mit der Femto-LASIK oder einem Linsentausch eine bessere Lösung für Sie.
6. Planung und Finanzen: Fakten für Patienten in der Schweiz
Schweizer Sicherheitsstandards und die persönliche Betreuung durch Dr. Derhartunian
Bei uns zahlen Sie nicht für ein Standard-Paket, sondern für Schweizer Präzision und die Gewissheit, dass Ihr Chefarzt als medizinischer Leiter jeden Schritt und alle Messdaten überwacht und Ihren Lasereingriff persönlich durchführt. Wir investieren massiv in Hygiene und die neueste Technik, damit Sie sich sicher fühlen können.
Kosten und Versicherungen: Was die Zusatzversicherung (VVG) beisteuern kann
Da Augenlasern meist als Lifestyle-Eingriff gilt, zahlt die Grundversicherung in der Regel nicht. Aber schauen Sie mal in Ihre Zusatzversicherung: Viele Schweizer Versicherer beteiligen sich mit Beträgen zwischen 200 und 1.000 CHF. Fragen kostet nichts! Wir empfehlen trotzdem, vor dem Eingriff eine Kostengutsprache einzuholen – wir unterstützen Sie dabei.
7. Die grosse FAQ: Alles, was Sie über KLEx und SmartSight wissen müssen
Was passiert, wenn ich während der OP niese oder mich bewege?
Keine Sorge, das System passt auf Sie auf. Der Laser überwacht Ihr Auge 1000-mal pro Sekunde. Sollten Sie sich ruckartig bewegen, stoppt er sofort. Das Interface hält Ihr Auge zudem ganz sanft in der richtigen Position.
Wie schnell sehe ich nach dem Eingriff wirklich scharf?
Die meisten erleben den grossen „Wow-Effekt“ schon am nächsten Morgen. Eine Sehleistung von über 90 % ist nach 24 Stunden völlig normal, die volle Stabilität stellt sich nach wenigen Wochen ein.
Tut die Behandlung weh?
Kurz und knapp: kaum. Die Betäubungstropfen machen das Auge unempfindlich. Nach der OP kann es sich für zwei bis drei Stunden so anfühlen, als hätten Sie eine Wimper im Auge – aber das verschwindet schnell wieder.
Warum ist der Preis in Zürich höher als bei Angeboten im Ausland?
Sie investieren in die neueste Laser-Generation (Schwind ATOS), die in Wartung und Anschaffung deutlich teurer ist als alte Geräte. Zudem finden alle Nachkontrollen hier in Zürich statt, unter der medizinischen Leitung Ihres Operateurs.