Wie sieht es mit Augenlaser Komplikationen aus?

Autor: Dr. Victor Derhartunian 23 Juni 2021

Mal ganz ehrlich: Die Vorstellung, dass jemand mit einem Laser an den eigenen Augen arbeitet, macht nervös. Das ist völlig normal. Fast jeder, der zu uns in die EyeLaser Praxis in Zürich kommt, hat diesen einen Gedanken im Hinterkopf: „Was, wenn etwas schiefgeht?“ Statt uns hinter medizinischen Fachbegriffen zu verstecken, wollen wir Tacheles reden. Risiken gibt es bei jedem Eingriff – aber wie sehen die in der modernen Augenlasermedizin wirklich aus?

Was erfahren Sie in diesem Text?

  • Ist Augenlasern eigentlich gefährlich? Statistisch gesehen sind echte Komplikationen extrem selten und meist viel harmloser, als man denkt.
  • Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen? Meistens handelt es sich nur um vorübergehende Dinge wie trockene Augen oder leichte Lichteffekte, die wir gut in den Griff bekommen.
  • Kann ich dabei mein Augenlicht verlieren? Schwerwiegende Komplikationen, die bleibende Schäden hinterlassen, kommen in der modernen Medizin fast gar nicht mehr vor.
  • Was, wenn das Ergebnis nicht sofort perfekt ist? Sollte eine kleine Sehschwäche übrig bleiben, korrigieren wir das meistens ganz unkompliziert mit einem zweiten, kurzen Eingriff.
  • Wer sagt das? Sie lesen hier keine Werbeversprechen, sondern Fakten, die auf der Erfahrung von Dr. Victor Derhartunian und Berichten von Dr. Paul Jirak basieren.

Expertenbericht zur Sicherheit von Augenlaser-Operationen

Wir bei EyeLaser glauben nicht an Schönfärberei. Dr. Victor Derhartunian ist es wichtig, dass Sie genau wissen, worauf Sie sich einlassen – mit allen Chancen, aber auch den theoretischen Risiken. Er tauscht sich regelmäßig mit Kollegen wie Dr. Paul Jirak aus, um die weltweiten Daten im Blick zu behalten.

Was die Experten sagen, beruhigt ungemein: Die Technik hat sich rasant entwickelt. Was früher noch als Wagnis galt, ist heute einer der sichersten Routineeingriffe überhaupt. Die allermeisten Patienten spazieren völlig problemlos durch die Heilungsphase.

Wie hoch ist das Risiko? Die Häufigkeit von Komplikationen

Wenn Ärzte von „Risiko“ sprechen, meinen sie Wahrscheinlichkeiten. Und hier gibt es gute Nachrichten: Ernsthafte Komplikationen sind sehr selten.

Warum ist das so? Weil wir siebenmal messen, bevor wir einmal lasern. Wir scannen Ihre Augen vorab so präzise wie einen digitalen Fingerabdruck. Wenn wir auch nur den kleinsten Zweifel haben, dass Ihre Augen geeignet sind, operieren wir nicht. Diese strenge Auslese ist Ihre wichtigste Sicherheitsgarantie.

Meist harmlose und behandelbare Folgen

Aber was heißt „Komplikation“ eigentlich? Viele Patienten denken sofort an Katastrophen. In der Realität sind es meistens vorübergehende Wehwehchen, die relativ einfach wieder behoben werden können.

Herausforderungen bei der Nachtsicht

Vielleicht haben Sie schon von „Halos“ gehört? Das sind Lichtringe um Scheinwerfer oder Laternen, die manche Patienten in den ersten Wochen nachts wahrnehmen.

  • Die Entwarnung: Klingt störend, ist aber oft Teil der normalen Wundheilung. Ihr Gehirn und Ihre Augen gewöhnen sich daran, und meist verschwinden diese Effekte von ganz alleine wieder.

Risiko von Narbenbildungen

Wo gehobelt wird, fallen Späne – und wo operiert wird, heilt Gewebe. Manchmal reagiert das Auge mit einer leichten Narbenbildung.

  • Die Entwarnung: Wir können die Heilung heute extrem gut steuern. Sollte sich tatsächlich eine kleine Trübung bilden, bekommen wir das in der Regel mit speziellen Augentropfen oder einem kleinen, korrigierenden Lasereingriff wieder hin.

Ernsthafte Risiken: Die Wahrscheinlichkeit dauerhafter Schäden

Jetzt zur Frage aller Fragen, die Sie wahrscheinlich nachts wachhält: Kann mein Auge für immer kaputtgehen? Dr. Paul Jirak und Dr. Victor Derhartunian sind sich einig: Komplikationen, die einen dauerhaften Schaden verursachen, treten nur sehr, sehr selten auf.

Nehmen wir das Thema Infektionen: Wir arbeiten so steril und geben Ihnen prophylaktisch antibiotische Tropfen, dass Bakterien praktisch keine Chance haben. Vergessen Sie die Gruselgeschichten aus dem Internet – die stammen oft aus der Pionierzeit des Laserns oder von Billig-Anbietern ohne unsere Sicherheitsstandards.

Experten-Fazit von Dr. Victor Derhartunian

„Mein Job als Chirurg ist es nicht nur, Ihre Dioptrien wegzulasern. Mein Job ist es, Ihnen Sicherheit zu geben. Wir fassen Ihr Auge nur an, wenn wir uns zu 100 % sicher sind, dass der Nutzen das minimale Restrisiko überwiegt. Unsere Laser haben ultraschnelle ‚Eye-Tracker‘. Selbst wenn Sie während der OP nervös sind und das Auge bewegen – der Laser ist schneller und gleicht das aus. Ein ‚Verlasern‘ ist damit technisch fast unmöglich.“

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Tut das Augenlasern weh?

Nein, wirklich nicht. Wir betäuben Ihr Auge mit Tropfen, sodass Sie nichts spüren. Vielleicht merken Sie kurz einen leichten Druck, aber keinen Schmerz. Nach der OP kratzt das Auge vielleicht ein paar Stunden – das war’s.

Was passiert, wenn ich während der OP blinzle oder zucke?

Keine Sorge, daran haben wir gedacht. Ein kleiner Lidhalter hält das Auge offen (Sie spüren das kaum). Und falls Sie das Auge bewegen? Unser Eye-Tracker folgt Ihnen in Millisekunden oder stoppt den Laser sofort. Sie können also nichts falsch machen.

Wie lange habe ich Probleme mit der Nachtsicht?

Bei den meisten unserer Patienten erledigt sich das Thema „Halos“ oder „Starbursts“ innerhalb von wenigen Wochen. Spätestens nach drei Monaten ist die Sicht meist auch nachts stabil und klar.

Wann kann ich wieder ins Büro?

Schneller als Sie denken. Bei modernen Methoden wie LASIK oder SmartSight sitzen die meisten Patienten schon am nächsten oder übernächsten Tag wieder am Laptop oder steigen ins Auto.

author image

Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei den beiden Pionieren der Laserchirurgie erlernt und gehört heute zu den führenden Chirurgen Europas. Der leitende Augenarzt von EyeLaser in Zürich kann seine Patientinnen und Patienten in 5 Sprachen beraten.

Welche Laserbehandlung ist die richtige für ihre Augen? – 1-minütigen Selbsttest durchführen

Dinge wie Alter, Augenform, Vorgeschichte und Lebensstil machen eine Augenbehandlung perfekt für die eine Person, aber nicht für eine andere. Finden Sie heraus, welche Behandlung (wenn überhaupt) Sie von Brille und Kontaktlinsen befreien könnte.

Quiz durchführen