Wie fühlen sich Patienten nach LASIK?

Autor: Dr. Victor Derhartunian 6. Dezember 2021

Stell dir vor, du liegst auf einer bequemen Liege, ein Hightech-Laser erledigt in wenigen Sekunden seine präzise Arbeit und plötzlich – im selben Moment, in dem du aufstehst – ist die Welt um dich herum scharf. Kein blindes Tasten nach der Brille, kein verschwommener Nebel. Hast du dich jemals gefragt, wie sich dieser Sekundenbruchteil anfühlt, wenn jahrelange Abhängigkeit einfach verpufft? Dr. Victor Derhartunian und das Team von EyeLaser in Zürich erleben diese „Wunder“ jeden Tag. Wir zeigen dir hier ganz ehrlich und ohne medizinisches Kauderwelsch, was direkt nach deiner Femto-LASIK passiert und wie du die ersten Stunden meisterst.

Was erfahren Sie in diesem Text?

  • Wie schnell verbessert sich deine Sicht nach dem Eingriff eigentlich? Die meisten unserer Patienten genießen schon beim Aufstehen vom OP-Tisch eine beeindruckende neue Schärfe.
  • Welche kleinen Nebenwirkungen sind in den ersten Minuten völlig normal? Ein leichter milchiger Schleier oder ein paar Tränen sind bloß die natürliche Antwort deines Körpers auf die Behandlung.
  • Warum solltest du deine Augen in den ersten Stunden unbedingt geschlossen halten? Deine Augenlider fungieren wie ein natürlicher Schutzverband, der die Regeneration deiner Hornhaut massiv beschleunigt.
  • Ab wann darfst du dich eigentlich wieder selbst hinter das Steuer setzen? In der Regel erlauben wir dir das Autofahren schon am nächsten Morgen nach der ersten Kontrolle.
  • Was ist die absolute „Goldene Regel“ für die Zeit nach der OP? Du darfst deine Augen unter keinen Umständen berühren oder reiben, damit die Heilung ungestört ablaufen kann.

Der Moment des Erstaunens: Unmittelbar nach der LASIK-Operation

Klingt das für dich auch ein bisschen wie Zauberei? Ist es aber nicht – es ist pure Präzision. Sobald der Laser seinen Job erledigt hat, betrittst du eine völlig neue visuelle Realität.

Die ersten visuellen Eindrücke

Das Verrückteste an der LASIK ist das Tempo. Du setzt dich auf, blinzelst ein paar Mal und zack: Die Uhr an der Wand ist plötzlich kein verwaschener Fleck mehr.

„Für mich als Chirurg gibt es nichts Schöneres, als das Gesicht eines Patienten zu sehen, der direkt nach der Operation aufsteht und sofort scharf sieht. Dieser Moment, wenn das Erstaunen in pure Freude umschlägt – das ist der Grund, warum ich diesen Beruf liebe.“ – Dr. Victor Derhartunian

Klar, in den ersten 15 bis 30 Minuten kann es sich noch so anfühlen, als hättest du einen ganz leichten Nebelschleier vor den Augen. Deine Augen könnten auch ein bisschen tränen, aber keine Sorge: Dein Körper schaltet hier einfach nur sein natürliches Schutzprogramm an.

Die ersten Stunden: Ruhe als Schlüssel zum Erfolg

Auch wenn du am liebsten sofort die ganze Welt ohne Brille erkunden würdest: Gönn dir und deinen Augen eine Pause! Die ersten vier Stunden entscheiden darüber, wie reibungslos die Hornhautlamelle (wir nennen sie den „Flap“) anwächst.

Warum geschlossene Augen die Heilung fördern

Deine Augenlider sind in dieser Phase dein bester Freund. Wenn du sie geschlossen hältst, verhinderst du unnötige Reibung und gibst der Hornhaut die nötige Ruhe zum „Andocken“. Am besten legst du dich nach der Rückkehr aus unserer Zürcher Klinik direkt für ein Nickerchen hin. Je weniger du blinzelst, desto schneller stabilisiert sich dein Befund.

Der Weg zurück in den Alltag

Bist du ein eher ungeduldiger Mensch? Dann haben wir gute Nachrichten für dich: Die Erholung verläuft bei der LASIK rasend schnell.

  • Am Abend nach der OP: Der „Nebel“ verzieht sich meistens schon nach wenigen Stunden komplett.
  • Am nächsten Morgen: Du wachst auf und die Welt ist glasklar. Die meisten Patienten fahren schon zur ersten Nachkontrolle wieder selbst mit dem Auto.

Die goldenen Regeln für eine rasche Genesung

Damit dein neues Adlerauge auch so brillant bleibt, brauchen wir deine Mithilfe. Wir haben die Vorarbeit geleistet, jetzt bist du dran!

Die medikamentöse Nachsorge

Wir geben dir einen exakten Tropfplan mit nach Hause. Diese Tropfen löschen quasi kleine Brände, bevor sie entstehen: Sie verhindern Infektionen und halten deine Augenoberfläche schön geschmeidig. Benutze sie bitte genau so, wie wir es besprochen haben – sie sind der wichtigste Treibstoff für deine Heilung.

„Hände weg vom Auge“: Mechanischer Schutz

Wir können es gar nicht oft genug sagen: Fass dir nicht ins Auge. In den ersten Tagen ist der Flap noch empfindlich. Wenn du reibst oder drückst, riskierst du, dass er sich leicht verschiebt. Damit du im Schlaf nicht aus Versehen an dein Auge kommst, geben wir dir spezielle Schutzschalen mit. Sieht vielleicht im Bett nicht super sexy aus, aber deine Augen werden es dir danken!

FAQ – Fragen, die uns oft gestellt werden

Tut das Ganze nach dem Lasern weh?

Während wir lasern, ist dein Auge durch Tropfen komplett betäubt. Wenn die Betäubung nachlässt, fühlt es sich für ein paar Stunden vielleicht so an, als hättest du ein Sandkorn im Auge. Aber sobald du die Augen zumachst und deine Tropfen nimmst, verfliegt das Gefühl meistens sehr schnell.

Wann darf ich mir wieder die Augen schminken?

Hier bitten wir dich um ein bisschen Geduld: Lass Mascara und Co. für mindestens eine Woche im Schrank. Wir wollen absolut sichergehen, dass keine Partikel oder Bakterien an dein frisch operiertes Auge kommen.

Darf ich direkt wieder Sport machen?

Spazierengehen? Klar, sofort! Aber bei schweißtreibendem Sport, Schwimmen im Chlorwasser oder Saunagängen solltest du deinen Augen zwei Wochen Pause gönnen. Schweiß im Auge brennt nach einer OP nämlich doppelt so unangenehm.

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Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei den beiden Pionieren der Laserchirurgie erlernt und gehört heute zu den führenden Chirurgen Europas. Der leitende Augenarzt von EyeLaser in Zürich kann seine Patientinnen und Patienten in 5 Sprachen beraten.

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