Während Verfahren wie LASIK primär dazu dienen, die Brille loszuwerden, ist die PTK (Phototherapeutische Keratektomie) ein Heileingriff.
Wir nutzen die moderne Form, die Trans-PTK (No-Touch):
- Berührungsfrei: Der Laser entfernt das instabile Epithel und das erkrankte Gewebe in einem Schritt.
- Glättung (Smoothing): Der Laser poliert die Hornhautoberfläche. Unebenheiten, Narbengewebe oder Dystrophien werden mikrometergenau abgetragen.
Das Ergebnis: Es entsteht eine frische, extrem glatte Wundfläche. Wenn die Haut hier nachwächst, findet sie durch spezielle «Ankerfibrillen» wieder extrem festen Halt.
Wie gut hilft die PTK, und welche Risiken hat sie?
| Ergebnis oder Risiko | Wie häufig | Quelle |
|---|---|---|
| beschwerdefrei nach der PTK | 72 % der Augen (31 von 43), Nachbeobachtung 12 bis 48 Monate | Rashad 2001 |
| gelegentlich leichte Beschwerden beim Aufwachen | 19 % (8 von 43) | Rashad 2001 |
| erneute schmerzhafte Erosionen | 9 % (4 von 43); nach zweiter PTK beschwerdefrei | Rashad 2001 |
| leichte Verschiebung Richtung Weitsichtigkeit | im Mittel +0,15 Dioptrien nach einem Jahr | Rashad 2001 |
| Schmerzen in den ersten Tagen | bei den meisten, bis die Deckschicht geschlossen ist | – |
| Infektion, Trübung (Haze) | selten; keine verlässliche Häufigkeitsangabe für die PTK | – |
Laut einer Übersichtsarbeit ist die PTK bei Erosionen im Sehzentrum eine gute Option mit niedriger Rückfallrate (Miller 2019). Diese Werte stammen aus veröffentlichten Studien und sind nicht unsere eigenen Zahlen.






