Unsere Verfahren zur Sehverbesserung: Ein Überblick

Wir sehen diese Verfahren nicht als isolierte Optionen, sondern als Werkzeuge in einem Baukasten, die wir individuell für Sie kombinieren.

Augenlasern Zürich

1. Topographie-geführte Oberflächenlaser (Trans-PRK / Trans-PTK): Die Hornhaut glätten

Die durch den Keratokonus verformte Hornhaut verursacht verzerrtes Sehen, Blendung und Halos. Die topographie-geführte Laserbehandlung fungiert wie ein hochpräzises digitales Werkzeug, das diese unregelmässige Oberfläche sanft und gezielt glättet.

Der entscheidende Unterschied zu einer normalen Augenlaser-Behandlung liegt im Ziel: Es ist nicht primär refraktiv (also die Korrektur einer Brillenstärke), sondern therapeutisch. Deshalb wird dieses Verfahren oft als phototherapeutische Keratektomie (PTK) oder in seiner berührungslosen Form als Trans-PTK bezeichnet, während die technische Durchführung einer Trans-PRK ähnelt. Das Ziel ist immer die Regularisierung der Hornhautform, um eine bessere Sehqualität zu erreichen.

2. Biologische Stabilisierung mit CAIRS: Das Fundament stärken

Für Augen mit starker Vorwölbung sind CAIRS (Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments) eine revolutionäre Option. Anstelle von künstlichen Plastikimplantaten verwenden wir präzise geformte Segmente aus menschlichem Spenderhornhautgewebe. Diese werden vom Körper hervorragend angenommen, stärken das Gewebe von innen und flachen die steile Vorwölbung ab.

Eyelaser

3. Implantierbare Kontaktlinsen (ICL): Die finale Sehschärfe

Nachdem die Form der Hornhaut bestmöglich verbessert wurde, kann oft noch eine Restfehlsichtigkeit bestehen bleiben. Die implantierbare Kontaktlinse (ICL) ist eine hauchdünne, flexible Linse, die zusätzlich zur körpereigenen Linse ins Auge implantiert wird, um auch hohe Fehlsichtigkeiten präzise zu korrigieren.

Die Verfahren im direkten Vergleich

Verfahren Hauptziel Ideal für… Art des Eingriffs
Topo-geführte Trans-PRK / Trans-PTK Oberfläche glätten & regularisieren Patienten mit stabilen Hornhäuten, bei denen irregulärer Astigmatismus die Hauptursache für schlechtes Sehen ist. Hochpräzise therapeutische Oberflächenlaserbehandlung
CAIRS Struktur stärken & Form verbessern Patienten mit starker Vorwölbung und strukturell geschwächter Hornhaut, oft als erster Schritt der Rehabilitation. Implantation von biologischem Gewebe
ICL Fehlsichtigkeit präzise korrigieren Patienten, deren Hornhautform bereits stabilisiert und verbessert ist, um die verbleibende Restfehlsichtigkeit zu beheben. Implantation einer Zusatzlinse im Auge

Zuerst stabilisieren, dann rehabilitieren

Dr. Victor Derhartunian

Unsere Philosophie ist klar: Zuerst stabilisieren, dann rehabilitieren. Bei EyeLaser Zürich bieten wir Ihnen ein Spektrum an hochmodernen, bewährten Verfahren, um die Form Ihrer Hornhaut zu verbessern, optische Fehler zu reduzieren und Ihnen das bestmögliche Sehvermögen zurückzugeben.

Dr. Derhartunian über die visuelle Rehabilitation:

«Einen Keratokonus zu stoppen, ist eine exakte Wissenschaft. Die Sehkraft danach wiederherzustellen, ist eine Kunst. Es erfordert ein tiefes Verständnis der Hornhaut-Biomechanik und die Fähigkeit, verschiedene hochmoderne Verfahren strategisch zu kombinieren. Unser Ziel ist es, für jeden Einzelnen einen massgeschneiderten Plan zu entwickeln, der das volle Sehpotenzial sicher und effektiv ausschöpft.»

Ergebnisse, die man sehen kann: Anonymisierte Fallbeispiele

Ein Leben ohne Brille – Erfolgsgeschichten aus Zürich

Fallbeispiel:

  • Ausgangslage: 28-jähriger Patient mit fortgeschrittenem Keratokonus, konnte nachts wegen starker Blendung und Halos kein Auto mehr fahren.
  • Behandlungsplan: Schritt 1: CAIRS-Implantation. Schritt 2 (6 Monate später): Crosslinking + Topo-geführte Trans-PTK.
  • Visueller Beweis: [Bild der Hornhaut-Topographie VORHER (rot, spitz)] vs. [Bild der Hornhaut-Topographie NACHHER (grün, flacher, zentrierter)]

Ergebnis: Hornhaut deutlich regularisiert. Patient kann nachts wieder sicher fahren und erreicht mit einer leichten Brille eine gute Sehschärfe.

Ihr Wegweiser: Welcher Schritt könnte für Sie relevant sein?

Alterssichtigkeit Zürich

Dieses Tool dient nur zur Orientierung und ersetzt keine medizinische Beratung.

  • Frage 1: Ist Ihr Keratokonus ärztlich bestätigt, aber noch nicht durch Crosslinking gestoppt?
  • Frage 2: Ist Ihr Keratokonus bereits stabil, aber Sie leiden unter stark verzerrtem Sehen, Halos oder Blendung?
    • Ja, die Sehqualität ist mein Hauptproblem. -> Dann sind Verfahren zur Formverbesserung wie die Topo-geführte Trans-PRK/PTK oder CAIRS für Sie relevant.
  • Frage 3: Ist Ihre Sicht nach einer Behandlung schon gut, aber Sie stört die verbleibende hohe Brillenstärke?
    • Ja, ich wünsche mir mehr Brillenfreiheit. -> Die Implantation einer ICL könnte Ihr finaler Schritt zu mehr Unabhängigkeit sein.

Entdecken Sie Ihr volles Sehpotenzial

Der wichtigste Schritt ist getan: Ihr Keratokonus ist unter Kontrolle. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Möglichkeiten die moderne Augenchirurgie Ihnen bietet, um Ihre Sehkraft und Lebensqualität zu verbessern.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in Zürich und erfahren Sie, was für Ihre Augen möglich ist.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur visuellen Rehabilitation

Was ist ein realistisches Ziel bei der Sehverbesserung?

Das Ziel ist es, Ihre bestmögliche korrigierte Sehkraft («best-corrected visual acuity») zu erreichen und störende optische Fehler zu minimieren. Eine vollständige Brillenfreiheit ist möglich, aber nicht immer das primäre Ziel. Die Verbesserung der Lebensqualität, z.B. durch sicheres Nachtfahren, steht im Vordergrund.

Muss ich alle hier genannten Verfahren durchführen?

Nein, auf keinen Fall. Viele Patienten benötigen nur einen einzigen Schritt, z.B. eine Topo-geführte Trans-PRK/PTK in Kombination mit Crosslinking. Der mehrstufige Plan ist für komplexe oder sehr fortgeschrittene Fälle reserviert.

Wie lange muss ich zwischen den einzelnen Behandlungsschritten warten?

Die Heilungs- und Stabilisierungsphasen sind entscheidend. Typischerweise wartet man zwischen grossen Eingriffen wie einer CAIRS-Implantation und dem nächsten Schritt (z.B. Laser) mindestens 6 Monate.

Warum kann ich nicht einfach weiterhin harte Kontaktlinsen tragen?

Für viele Patienten sind formstabile Kontaktlinsen eine ausgezeichnete Dauerlösung. Die chirurgische Rehabilitation ist vor allem für Patienten gedacht, die Linsen nicht vertragen, unter trockenen Augen leiden oder sich einen Lebensstil ohne die tägliche Handhabung von Kontaktlinsen wünschen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für diese Verfahren?

Während das Crosslinking zur Stabilisierung eine Pflichtleistung ist, gelten die Verfahren zur Sehverbesserung (Laser, CAIRS, ICL) meist als Wahlleistungen und werden nicht immer von der Grundversicherung übernommen. Wir erstellen für Sie einen transparenten und detaillierten Kostenvoranschlag.

Sind diese Eingriffe schmerzhaft?

Alle Eingriffe werden unter lokaler Betäubung mit Augentropfen durchgeführt und sind schmerzfrei. Bei der Trans-PRK/PTK können in den ersten 2-3 Tagen nach dem Eingriff Beschwerden auftreten, die wir mit Medikamenten gut behandeln.

Was sind die Hauptrisiken bei einer CAIRS-Implantation?

Da es sich um biologisches Gewebe handelt, sind die Risiken sehr gering. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es ein minimales Infektionsrisiko. Die Risiken einer Abstossung oder Extrusion, die bei Plastikringen bestehen, sind bei CAIRS praktisch eliminiert.

Wie entscheidet sich, ob Laser oder CAIRS für mich besser ist?

Vereinfacht gesagt: Der Laser (Trans-PRK/PTK) ist ideal, um eine bereits gute Grundform der Hornhaut zu «fein-tunen» und zu glätten. CAIRS sind ideal, um eine stark verformte Hornhaut fundamental zu «rekonstruieren» und zu stützen. Die Entscheidung treffen wir auf Basis Ihrer exakten Hornhaut-Topographie.

Kann sich mein Sehen nach einem dieser Eingriffe auch verschlechtern?

Das Risiko einer dauerhaften Sehverschlechterung ist bei korrekter Indikationsstellung und Durchführung durch einen erfahrenen Chirurgen extrem gering. Vorübergehende Sehschwankungen während der Heilungsphase sind jedoch normal und zu erwarten.

Kann der Keratokonus nach einer erfolgreichen Rehabilitation wieder fortschreiten?

Wenn ein Crosslinking durchgeführt wurde, ist das Risiko eines erneuten Fortschreitens äusserst gering. Die durch das CXL erreichte Stabilität ist nach heutigem Wissensstand dauerhaft.