Beim Keratokonus wird die normal runde Hornhaut dünner und wölbt sich kegelförmig vor. Die unregelmässige Form verzerrt das Bild. Die Erkrankung beginnt meist in der Pubertät und schreitet oft bis ins Alter von 30 bis 40 fort; in der Regel sind beide Augen betroffen, oft unterschiedlich stark.
Anzeichen
- Verschwommenes oder verzerrtes Sehen, das sich mit der Brille nicht mehr ganz korrigieren lässt
- Brillenwerte, vor allem die Hornhautverkrümmung, ändern sich in kurzer Zeit
- Doppel- oder Mehrfachbilder auf einem Auge, Blendung und Lichthöfe in der Nacht
Wer ist gefährdet?
In einer Auswertung von 29 Studien war das Risiko bei Keratokonus in der Familie rund sechsmal, bei häufigem Augenreiben rund dreimal höher; auch Allergien, Asthma und Ekzeme kamen häufiger vor (Hashemi et al. 2020). Augenreiben sollten Sie deshalb vermeiden.







