Erfahrungsbericht: Augenlasern bei Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit
Hand aufs Herz: Wie oft hat dich deine Brille schon genervt? Beschlagene Gläser im Winter, das ständige Suchen nach der Lesebrille oder der Abdruck auf der Nase – für viele von uns ist das Alltag. Richtig kompliziert wird es aber oft erst, wenn zur gewohnten Kurzsichtigkeit plötzlich noch das Alter ein Wörtchen mitredet und die Arme beim Lesen «zu kurz» werden.
Genau an diesem Punkt stehen viele Patienten, die zu uns in die Eyelaser Klinik nach Zürich kommen. Sie wollen nicht nur besser sehen, sie wollen ein Stück Freiheit zurück. Dr. Victor Derhartunian und unser Team wissen, dass es dabei um mehr geht als um Dioptrien-Zahlen – es geht um Lebensqualität. Aber wie fühlt sich so ein Eingriff wirklich an? Lassen wir doch einfach jemanden sprechen, der es erlebt hat: Susanne S. erzählt ihre Geschichte.
Was erfahren Sie in diesem Text?
- Kombinierte Sehfehler: Geht das überhaupt – Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit gleichzeitig loswerden? Ja, moderne Laserverfahren wie die Femto-LASIK können tatsächlich beide Probleme in einem Aufwasch korrigieren.
- Schmerzempfinden: Muss man Angst vor Schmerzen haben? Nein, dank hochwirksamer Betäubungstropfen spürst du vom eigentlichen Eingriff so gut wie nichts.
- Operationsdauer: Liegt man da ewig unter dem Laser? Ganz im Gegenteil, die reine Laserzeit beträgt oft nur wenige Sekunden bis Minuten – schneller, als man denkt.
- Genesungszeit: Wann ist der «Nebel» weg? Die meisten Patienten staunen nicht schlecht, wenn sie schon am nächsten Tag wieder scharf sehen und ihren Alltag meistern.
- Langzeitwirkung: Lohnt sich der Aufwand wirklich? Absolut, denn viele Patienten bereuen am Ende nur eines: Dass sie es nicht schon viel früher gemacht haben.
Die Patientin und der behandelnde Arzt
Susanne S. ist eine echte Patientin von Dr. Victor Derhartunian. Ihr Bericht vom Juni 2021 ist kein geschönter Werbetext, sondern ein ehrlicher Rückblick auf ihre Ängste vor der OP, den Moment des Eingriffs und das Gefühl, plötzlich wieder klar zu sehen.
Die Ausgangssituation vor dem Eingriff
Diagnose: Kombination aus Kurz- und Alterssichtigkeit
Bei Susanne kam einiges zusammen. Seit rund 11 Jahren kämpfte sie mit einer Kurzsichtigkeit – die Welt in der Ferne war also unscharf. Doch damit nicht genug: Wie bei fast allen Menschen ab Mitte 40 meldete sich irgendwann auch die Alterssichtigkeit. Das Lesen der Speisekarte oder der WhatsApp-Nachricht wurde plötzlich zur Herausforderung.
Klingt kompliziert, oder? Dr. Derhartunian wählte deshalb eine Strategie, die beide Probleme gegeneinander ausspielt. Das Ziel: Die Augen so zu lasern, dass sich die Fern- und Nahschwäche gegenseitig ausgleichen. Ein cleverer Schachzug der modernen Augenmedizin.
Der Weg zur Entscheidung: Zwei Jahre Bedenkzeit
Seien wir ehrlich: Niemand legt sich gerne unters Messer (oder unter den Laser), wenn es um die Augen geht. Auch Susanne hat nicht sofort «Hier!» geschrieen. Ganze zwei Jahre hat sie mit sich gerungen, abgewogen und überlegt. Kennst du das Gefühl? Man will es eigentlich, aber die Angst bremst einen aus. Diese Bedenkzeit ist völlig normal. Wir finden es sogar gut, wenn Patienten sich diese Zeit nehmen, um wirklich sicher zu sein.
Der Tag der Operation: Von Nervosität zur Erleichterung
Ankunft und Vorbereitung am frühen Morgen
Dann war er da, der große Tag. Susanne war – verständlicherweise – ein Nervenbündel. Wer wäre das nicht? Zum Glück hatte sie ihren Termin gleich früh am Morgen. Das hieß: Kein langes Grübeln, kein stundenlanges Warten im Wartezimmer, während das Kopfkino läuft. Wir haben sie direkt empfangen und losgelegt.
Der Eingriff mittels Femto-LASIK: Schnell und schmerzfrei
Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie war es wirklich? Die Femto-LASIK ging rasend schnell. Susanne bekam betäubende Tropfen ins Auge und – das faszinierte sie am meisten – sie spürte einfach nichts mehr.
Kein Schmerz, kein Druck, gar nichts. Und ehe sie sich richtig Sorgen machen konnte, war es auch schon vorbei. Für viele Angstpatienten ist genau das die größte Überraschung: Dass die eigene Vorstellung vom Eingriff viel schlimmer war als die Realität.
Der erste Moment danach: Sofortiges klares Sehen
Stell dir vor, du stehst auf und siehst plötzlich. Susanne beschreibt den Moment, als sie aus dem OP kam, sehr treffend: Es war noch ein bisschen wässrig, so als hätte man gerade geweint. Aber der entscheidende Unterschied? Sie sah klar. Ohne Brille. Sofort. Ein Gänsehaut-Moment, den wir hier in der Klinik fast täglich miterleben dürfen.
Die ersten Stunden und die Genesung
Ruhephase zu Hause: Geschlossene Augen und Lichtempfindlichkeit
Natürlich ist so eine OP anstrengend für den Körper. Susanne fuhr direkt nach Hause und tat genau das Richtige: Sie hörte auf ihren Körper. Ihre Augen wollten einfach nur «zu» sein, das Licht störte noch etwas. Also ab ins Bett, Augen zu und Ruhen. Ein kleines Nickerchen wirkt hier oft Wunder und gibt der Hornhaut die erste wichtige Zeit zur Erholung.
Schmerzmittelbedarf und die erste Nacht
Hatte sie Schmerzen, als die Betäubung nachließ? Überhaupt nicht. Weder die Schmerztabletten noch das Schlafpulver, das sie vorsichtshalber von Dr. Derhartunian bekommen hatte, musste sie anrühren. Sie hat die Nacht einfach durchgeschlafen. Das zeigt wunderbar, wie schonend die Femto-LASIK heutzutage ist.
Der nächste Morgen und das Endergebnis
Der gewohnte Griff zur Brille
Der nächste Morgen brachte einen Moment, über den Brillenträger sicher schmunzeln müssen: Susanne wachte auf und griff automatisch zum Nachttisch. Ein Reflex aus 11 Jahren Gewohnheit. Doch dann der Gedanke: «Moment mal, ich brauche das Ding ja gar nicht mehr!» Ab diesem Tag war das Sehen normal. Die leichte Lichtempfindlichkeit? Geschenkt. Das Gefühl der Freiheit überwog alles.
Die ärztliche Nachkontrolle: Dioptrien sind weg
Glauben ist gut, Kontrolle ist besser. Als Susanne am nächsten Morgen wieder bei uns in der Klinik stand, bestätigte die Untersuchung ihr Gefühl: Die Dioptrien waren weg. Das Ziel war erreicht. Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit hatten sich, wie geplant, ausgeglichen.
Fazit und Rückblick
Persönliche Zufriedenheit und Weiterempfehlung
Heute ist Susanne nicht nur zufrieden, sie ist begeistert. So sehr, dass sie schon vier Freunde zu uns geschickt hat. Und mal ehrlich: Eine ehrlichere Werbung als die Empfehlung einer Freundin gibt es doch gar nicht, oder?
Rückblickende Gedanken: «Ich würde es sofort wieder machen»
Gibt es etwas, das sie bereut? Ja, eine Sache: Dass sie zwei Jahre gewartet hat. «Im Nachhinein würde ich es gleich machen», sagt sie heute. Und das ist vielleicht die wichtigste Botschaft an dich, wenn du diesen Text liest und noch zögerst: Warte nicht auf das «perfekte» Leben. Hol dir deine Sehkraft zurück.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann man Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit wirklich gleichzeitig lasern?
Ja, das ist kein Widerspruch! Wir nutzen Verfahren wie die Femto-LASIK oder PRESBYOND® Laser Blended Vision. Dabei tricksen wir das Auge ein wenig aus: Wir erhöhen die Tiefenschärfe oder stellen ein Auge mehr auf die Ferne und das andere auf die Nähe ein. Dein Gehirn setzt das Bild dann perfekt zusammen.
Kann ich am Tag nach der OP schon wieder arbeiten?
In den allermeisten Fällen: Ja. Das ist das Tolle an der LASIK-Methode. Du siehst oft schon am nächsten Tag so gut, dass du wieder an den Laptop oder ins Auto kannst. Wir raten aber immer: Nimm dir den Tag nach der OP noch frei und gönn dir etwas Ruhe. Dein Auge wird es dir danken.
Was passiert, wenn ich während der OP blinzle oder wackle?
Keine Panik, das haben wir im Griff. Unsere Laser haben sogenannte «Eye-Tracker». Das sind Hochleistungskameras, die dein Auge tausendmal pro Sekunde beobachten. Wenn du zuckst oder das Auge bewegst, geht der Laser einfach mit oder stoppt sofort automatisch. Du kannst das Ergebnis gar nicht durch Wackeln «kaputtmachen».
Hält das Ergebnis für immer?
Was der Laser an der Hornhaut korrigiert, bleibt dauerhaft weg. Aber wir können die Zeit nicht anhalten: Dein Auge altert natürlich weiter. Sollte sich Jahre später nochmal etwas verändern oder der Graue Star kommen, können wir das aber in der Regel gut behandeln.
Wie schnell heilt das Auge eigentlich?
Rasend schnell. Das oberflächliche Häutchen (Epithel) schließt sich bei der LASIK schon innerhalb weniger Stunden – deshalb siehst du auch so schnell wieder scharf. Bis die Hornhaut aber wieder so stabil ist wie vorher, dauert es ein paar Wochen. Deine volle Sehkraft ist aber meist schon nach 24 Stunden da.