Erfahrungsbericht: Augenlasern bei Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit

Autor: Dr. Victor Derhartunian 23. Juni 2021
Dr. med. univ. Victor Derhartunian

Aktualisiert am 20. August 2026. Erstmals veröffentlicht am 23. Juni 2021. Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO — Spezialist für refraktive Chirurgie.

Hand aufs Herz: Wie oft hat Sie Ihre Brille schon genervt? Beschlagene Gläser im Winter, das ständige Suchen nach der Lesebrille oder der Abdruck auf der Nase – für viele von uns ist das Alltag. Richtig kompliziert wird es aber oft erst, wenn zur gewohnten Kurzsichtigkeit plötzlich noch das Alter ein Wörtchen mitredet und die Arme beim Lesen «zu kurz» werden.

Genau an diesem Punkt stehen viele Patienten, die zu uns in die Eyelaser Klinik nach Zürich kommen. Sie wollen nicht nur besser sehen, sie wollen ein Stück Freiheit zurück. Dr. Victor Derhartunian und unser Team wissen, dass es dabei um mehr geht als um Dioptrien-Zahlen – es geht um Lebensqualität. Aber wie fühlt sich so ein Eingriff wirklich an? Lassen wir doch einfach jemanden sprechen, der es erlebt hat: Susanne S. erzählt ihre Geschichte.

Was erfahren Sie in diesem Text?

  • Kombinierte Sehfehler: Geht das überhaupt – Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit gleichzeitig loswerden? Ja, moderne Laserverfahren wie die Femto-LASIK können tatsächlich beide Probleme in einem Aufwasch korrigieren.
  • Schmerzempfinden: Muss man Angst vor Schmerzen haben? Nein, dank hochwirksamer Betäubungstropfen spüren Sie vom eigentlichen Eingriff so gut wie nichts.
  • Operationsdauer: Liegt man da ewig unter dem Laser? Ganz im Gegenteil, die reine Laserzeit beträgt oft nur wenige Sekunden bis Minuten – schneller, als man denkt.
  • Genesungszeit: Wann ist der «Nebel» weg? Die meisten Patienten staunen nicht schlecht, wenn sie schon am nächsten Tag wieder scharf sehen und ihren Alltag meistern.
  • Langzeitwirkung: Lohnt sich der Aufwand wirklich? Absolut, denn viele Patienten bereuen am Ende nur eines: Dass sie es nicht schon viel früher gemacht haben.

Die Patientin und der behandelnde Arzt

Susanne S. ist eine echte Patientin von Dr. Victor Derhartunian. Ihr Bericht vom Juni 2021 ist kein geschönter Werbetext, sondern ein ehrlicher Rückblick auf ihre Ängste vor der OP, den Moment des Eingriffs und das Gefühl, plötzlich wieder klar zu sehen.

Die Ausgangssituation vor dem Eingriff

Diagnose: Kombination aus Kurz- und Alterssichtigkeit

Bei Susanne kam einiges zusammen. Seit rund 11 Jahren kämpfte sie mit einer Kurzsichtigkeit – die Welt in der Ferne war also unscharf. Doch damit nicht genug: Wie bei fast allen Menschen ab Mitte 40 meldete sich irgendwann auch die Alterssichtigkeit. Das Lesen der Speisekarte oder der WhatsApp-Nachricht wurde plötzlich zur Herausforderung.

Klingt kompliziert, oder? Dr. Derhartunian wählte deshalb eine Strategie, die beide Probleme gegeneinander ausspielt. Das Ziel: Die Augen so zu lasern, dass sich die Fern- und Nahschwäche gegenseitig ausgleichen. Ein cleverer Schachzug der modernen Augenmedizin.

Der Weg zur Entscheidung: Zwei Jahre Bedenkzeit

Seien wir ehrlich: Niemand legt sich gerne unters Messer (oder unter den Laser), wenn es um die Augen geht. Auch Susanne hat nicht sofort «Hier!» geschrieen. Ganze zwei Jahre hat sie mit sich gerungen, abgewogen und überlegt. Kennen Sie das Gefühl? Man will es eigentlich, aber die Angst bremsen einen aus. Diese Bedenkzeit ist völlig normal. Wir finden es sogar gut, wenn Patienten sich diese Zeit nehmen, um wirklich sicher zu sein.

Der Tag der Operation: Von Nervosität zur Erleichterung

Ankunft und Vorbereitung am frühen Morgen

Dann war er da, der grosse Tag. Susanne war – verständlicherweise – ein Nervenbündel. Wer wäre das nicht? Zum Glück hatte sie ihren Termin gleich früh am Morgen. Das hiess: Kein langes Grübeln, kein stundenlanges Warten im Wartezimmer, während das Kopfkino läuft. Wir haben sie direkt empfangen und losgelegt.

Der Eingriff mittels Femto-LASIK: Schnell und schmerzfrei

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie war es wirklich? Die Femto-LASIK ging rasend schnell. Susanne bekam betäubende Tropfen ins Auge und – das faszinierte sie am meisten – sie spürte einfach nichts mehr.

Kein Schmerz, kein Druck, gar nichts. Und ehe sie sich richtig Sorgen machen konnte, war es auch schon vorbei. Für viele Angstpatienten ist genau das die grösste Überraschung: Dass die eigene Vorstellung vom Eingriff viel schlimmer war als die Realität.

Der erste Moment danach: Sofortiges klares Sehen

Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf und sehen plötzlich. Susanne beschreibt den Moment, als sie aus dem OP kam, sehr treffend: Es war noch ein bisschen wässrig, so als hätte man gerade geweint. Aber der entscheidende Unterschied? Sie sah klar. Ohne Brille. Sofort. Ein Gänsehaut-Moment, den wir hier in der Klinik fast täglich miterleben dürfen.

Die ersten Stunden und die Genesung

Ruhephase zu Hause: Geschlossene Augen und Lichtempfindlichkeit

Natürlich ist so eine OP anstrengend für den Körper. Susanne fuhr direkt nach Hause und tat genau das Richtige: Sie hörte auf ihren Körper. Ihre Augen wollten einfach nur «zu» sein, das Licht störte noch etwas. Also ab ins Bett, Augen zu und Ruhen. Ein kleines Nickerchen wirkt hier oft Wunder und gibt der Hornhaut die erste wichtige Zeit zur Erholung.

Schmerzmittelbedarf und die erste Nacht

Hatte sie Schmerzen, als die Betäubung nachliess? Überhaupt nicht. Weder die Schmerztabletten noch das Schlafpulver, das sie vorsichtshalber von Dr. Derhartunian bekommen hatte, musste sie anrühren. Sie hat die Nacht einfach durchgeschlafen. Das zeigt wunderbar, wie schonend die Femto-LASIK heutzutage ist.

Der nächste Morgen und das Endergebnis

Der gewohnte Griff zur Brille

Der nächste Morgen brachte einen Moment, über den Brillenträger sicher schmunzeln müssen: Susanne wachte auf und griff automatisch zum Nachttisch. Ein Reflex aus 11 Jahren Gewohnheit. Doch dann der Gedanke: «Moment mal, ich brauche das Ding ja gar nicht mehr!» Ab diesem Tag war das Sehen normal. Die leichte Lichtempfindlichkeit? Geschenkt. Das Gefühl der Freiheit überwog alles.

Die ärztliche Nachkontrolle: Dioptrien sind weg

Glauben ist gut, Kontrolle ist besser. Als Susanne am nächsten Morgen wieder bei uns in der Klinik stand, bestätigte die Untersuchung ihr Gefühl: Die Dioptrien waren weg. Das Ziel war erreicht. Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit hatten sich, wie geplant, ausgeglichen.

Fazit und Rückblick

Persönliche Zufriedenheit und Weiterempfehlung

Heute ist Susanne nicht nur zufrieden, sie ist begeistert. So sehr, dass sie schon vier Freunde zu uns geschickt hat. Und mal ehrlich: Eine ehrlichere Werbung als die Empfehlung einer Freundin gibt es doch gar nicht, oder?

Rückblickende Gedanken: «Ich würde es sofort wieder machen»

Gibt es etwas, das sie bereut? Ja, eine Sache: Dass sie zwei Jahre gewartet hat. «Im Nachhinein würde ich es gleich machen», sagt sie heute. Und das ist vielleicht die wichtigste Botschaft an Sie, wenn Sie diesen Text lesen und noch zögern: Warten Sie nicht auf das «perfekte» Leben. Holen Sie sich Ihre Sehkraft zurück.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit wirklich gleichzeitig lasern?

Ja, das ist kein Widerspruch! Wir nutzen Verfahren wie die Femto-LASIK oder PRESBYOND® Laser Blended Vision. Dabei tricksen wir das Auge ein wenig aus: Wir erhöhen die Tiefenschärfe oder stellen ein Auge mehr auf die Ferne und das andere auf die Nähe ein. Ihr Gehirn setzt das Bild dann perfekt zusammen.

Kann ich am Tag nach der OP schon wieder arbeiten?

In den allermeisten Fällen: Ja. Das ist das Tolle an der LASIK-Methode. Sie sehen oft schon am nächsten Tag so gut, dass Sie wieder an den Laptop oder ins Auto können. Wir raten aber immer: Nehmen Sie sich den Tag nach der OP noch frei und gönnen Sie sich etwas Ruhe. Ihr Auge wird es Ihnen danken.

Was passiert, wenn ich während der OP blinzle oder wackle?

Keine Panik, das haben wir im Griff. Unsere Laser haben sogenannte «Eye-Tracker». Das sind Hochleistungskameras, die Ihr Auge tausendmal pro Sekunde beobachten. Wenn Sie zucken oder das Auge bewegen, geht der Laser einfach mit oder stoppt sofort automatisch. Sie können das Ergebnis gar nicht durch Wackeln «kaputtmachen».

Hält das Ergebnis für immer?

Was der Laser an der Hornhaut korrigiert, bleibt dauerhaft weg. Aber wir können die Zeit nicht anhalten: Ihr Auge altert natürlich weiter. Sollte sich Jahre später nochmal etwas verändern oder der Graue Star kommen, können wir das aber in der Regel gut behandeln.

Wie schnell heilt das Auge eigentlich?

Rasend schnell. Das oberflächliche Häutchen (Epithel) schliesst sich bei der LASIK schon innerhalb weniger Stunden – deshalb sehen Sie auch so schnell wieder scharf. Bis die Hornhaut aber wieder so stabil ist wie vorher, dauert es ein paar Wochen. Ihre volle Sehkraft ist aber meist schon nach 24 Stunden da.

author image

Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei den beiden Pionieren der Laserchirurgie erlernt und gehört heute zu den führenden Chirurgen Europas. Der leitende Augenarzt von EyeLaser in Zürich kann seine Patientinnen und Patienten in 5 Sprachen beraten.

Welche Laserbehandlung ist die richtige für ihre Augen? – 1-minütigen Selbsttest durchführen

Dinge wie Alter, Augenform, Vorgeschichte und Lebensstil machen eine Augenbehandlung perfekt für die eine Person, aber nicht für eine andere. Finden Sie heraus, welche Behandlung (wenn überhaupt) Sie von Brille und Kontaktlinsen befreien könnte.

Quiz durchführen