Erfahrungsbericht: Augenlasern bei Alterssichtigkeit (Monovision)

Autor: Dr. Victor Derhartunian 21 Juni 2021

Hier ist der überarbeitete Artikel. Ich habe ihn so formuliert, dass er wie eine echte Geschichte klingt – nahbar, verständlich und ohne steife Medizin-Sprache. Die Struktur habe ich beibehalten, aber mit Leben gefüllt. Den Link habe ich passend im Textfluss platziert.

Endlich wieder lesen ohne Brille: Ein Erfahrungsbericht zur Monovision

Kennen Sie diesen Moment im Restaurant? Das Licht ist schummrig, die Speisekarte kleingedruckt, und plötzlich sind Ihre Arme einfach „zu kurz“. Irgendwann Mitte 40 trifft es fast jeden: Die Buchstaben verschwimmen. Die Diagnose? Alterssichtigkeit. Ab jetzt heißt es: Lesebrille suchen, aufsetzen, absetzen, verlieren, wieder suchen. Das nervt, oder? Marion, eine Patientin von Dr. Victor Derhartunian bei Eyelaser Zürich, hatte davon genug. Sie wollte eine Lösung ohne ständiges Gefummel im Gesicht. In diesem Artikel erzählt sie uns ganz offen, wie sie den Weg zur sogenannten Monovision erlebt hat.

Was erfahren Sie in diesem Text?

  • Kann ich meine Lesebrille wirklich für immer loswerden?Ja, Verfahren wie die Monovision ermöglichen es, dass Sie im Alltag wieder ohne ständiges Auf- und Absetzen einer Brille auskommen.
  • Muss ich Angst vor Schmerzen haben?Überhaupt nicht – Patienten wie Marion bestätigen, dass der Eingriff selbst komplett schmerzfrei abläuft.
  • Wie viel Zeit muss ich für die OP einplanen?Es geht rasend schnell: Vom Betreten bis zum Verlassen des OPs vergehen oft, wie bei Marion, nur knapp 20 Minuten.
  • Wann ist das Ergebnis sichtbar?Viele Patienten sehen sofort eine Besserung, auch wenn das Gehirn ein wenig Zeit braucht, um sich an den neuen Seheindruck zu gewöhnen.
  • Lohnt sich der Schritt wirklich?Für Marion ist die Antwort klar: Sie würde es „jederzeit wieder“ tun und hat die Behandlung bereits im Freundeskreis weiterempfohlen.

Die Ausgangslage: Wenn die Lesebrille zum Störfaktor wird

Marions Leben mit der Altersweitsichtigkeit

Es schleicht sich langsam ein, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man es nicht mehr ignorieren kann. Marion ging es genau so. Sie litt unter der klassischen Alterssichtigkeit. Das bedeutet simpel gesagt: Die Linse im Auge wird etwas starr und schafft es nicht mehr, sich auf die Nähe scharfzustellen.

„In der Nähe habe ich nichts mehr gesehen und das hat mich extrem gestört“, erinnert sich Marion.

Der Wunsch nach Unabhängigkeit von Sehhilfen

Für manche ist eine Brille schick, für Marion war sie einfach nur Ballast. Sie wollte nicht für jede Kleinigkeit – sei es das Preisschild im Supermarkt oder die Nachricht auf dem Handy – zur Brille greifen müssen. Dieser Wunsch nach Freiheit war der Motor, der sie schließlich zu Dr. Victor Derhartunian führte.

Der Eingriff: Ein kurzer und schmerzfreier Prozess

Keine Nervosität: Der Ablauf in nur 20 Minuten

Hand aufs Herz: Wer geht schon völlig entspannt zu einer Augen-OP? Marion hat sich da selbst überrascht.

„Also, ich muss sagen, ich war überhaupt nicht nervös“, erzählt sie. Vielleicht liegt es daran, dass alles so schnell ging.

Vom „Hallo“ im OP-Bereich bis zum „Fertig“ vergingen bei ihr gerade einmal 20 Minuten. Kaum hatte sie sich hingelegt, war es schon vorbei.

Das subjektive Empfinden während der OP (Licht und Schmerzfreiheit)

Die Frage aller Fragen an Dr. Derhartunian lautet immer: „Tut das weh?“

Marion kann hier jeden beruhigen: „Schmerzen überhaupt keine.“

Aber wie fühlt es sich dann an? Das Einzige, was Marion störte, war das helle Fixierlicht des Lasers.

„Es war nur extrem unangenehm, weil man in das Licht schauen musste. Aber ansonsten? Jederzeit wieder“, fasst sie ihre Erfahrung zusammen.

Nach der Operation: Heilung und Sehergebnis

Die ersten 24 Stunden: Ruhe für die Augen

Nach dem Laser ist vor der Erholung. Dr. Derhartunian gab Marion eine strikte Hausaufgabe mit: Die Augen für 24 Stunden geschlossen halten. Klingt einfach, erfordert aber Disziplin. Kein Handy, kein Fernsehen, kein Testen. Marion hielt sich dran: „Ich habe es jetzt nicht versucht, weil ich ja 24 Stunden die Augen zumachen sollte.“ Diese Ruhepause ist Gold wert für die Hornhaut.

Sofortiger Effekt und die Phase der Eingewöhnung

Und dann, als sie die Augen wieder öffnen durfte? „Danach habe ich sofort besser gesehen.“

Aber Vorsicht, Wunder brauchen einen Moment. Bei der Monovision stellen wir ein Auge für die Ferne und das andere für die Nähe ein. Das ist ein Trick, den Ihr Gehirn erst einmal lernen muss.

Marion beschreibt das sehr ehrlich: „Noch nicht ganz, das hat ein bisschen gedauert. Ich glaube, ich bin noch immer dabei. Also, es bessert sich noch, aber es war super.“

Das ist völlig normal. Ihr Gehirn muss die beiden Bilder erst „zusammenrechnen“. Geben Sie sich diese Zeit!

Fazit und Empfehlung

«Jederzeit wieder»: Marions persönliches Urteil

Trotz des hellen Lichts und der kurzen Eingewöhnungszeit ist Marions Urteil eindeutig. Die Lebensqualität, die sie zurückgewonnen hat, wiegt alles auf. Ihr kurzes, knappes Fazit: „Jederzeit wieder.“

Warum sie die Behandlung im Freundeskreis weiterempfiehlt

Das schönste Kompliment für einen Arzt ist nicht das Honorar, sondern die Weiterempfehlung. Marion war so begeistert, dass sie ihre Freunde angesteckt hat. „Ich habe es schon einigen weiterempfohlen. Ich glaube, es sind auch schon Termine gemacht worden“, erzählt sie. Wenn das kein Vertrauensbeweis ist!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist Monovision eigentlich genau?

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein „Führungsauge“ für die Ferne und ein „Leseauge“ für die Nähe. Wir korrigieren die Augen genau so. Das Gehirn ist schlau genug, das unscharfe Bild jeweils auszublenden, sodass Sie in beiden Distanzen gut sehen. Wir nennen das auch „Goetheblick“.

Kann das jeder machen lassen?

Nicht jedes Gehirn mag diesen Trick. Deshalb simulieren wir das oft vorher mit Kontaktlinsen. Wenn Sie damit im Alltag zurechtkommen, steht der Laser-OP nichts im Weg.

Hält das für immer?

Was wir an der Hornhaut lasern, bleibt. Aber: Ihre natürliche Linse altert weiter. Irgendwann im hohen Alter kann daher ein Linsentausch (RLE) nochmal ein Thema werden.

Ist es wirklich schmerzfrei?

Ja, wirklich. Wir betäuben das Auge mit Tropfen. Sie spüren vielleicht, dass wir am Auge arbeiten oder sehen helles Licht, aber Schmerz? Fehlanzeige. Danach kann es mal ein paar Stunden kratzen, wie bei einer trockenen Kontaktlinse.

Wann ist das sinnvoll?

Meistens geht es ab Mitte 40 los, wenn die Arme beim Lesen „zu kurz“ werden und Sie keine Lust auf Gleitsichtbrillen haben.

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Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei den beiden Pionieren der Laserchirurgie erlernt und gehört heute zu den führenden Chirurgen Europas. Der leitende Augenarzt von EyeLaser in Zürich kann seine Patientinnen und Patienten in 5 Sprachen beraten.

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