Was ist SmartSight? Wie unterscheidet sich SmartSight von anderen Augenlaserbehandlungen?
Kennen Sie diesen Moment am Morgen? Sie tasten blind nach dem Nachttisch, suchen die Brille oder blinzeln sich mühsam wach, bis die Kontaktlinsen sitzen. Bei der Eyelaser Klinik in Zürich hören wir diese Geschichten jeden Tag. Aber die Medizintechnik bleibt zum Glück nicht stehen. Vielleicht sind Sie bei Ihrer Recherche schon über Begriffe wie LASIK gestolpert. Doch heute möchten wir Ihnen etwas zeigen, das noch einen Schritt weitergeht: SmartSight. Dr. Victor Derhartunian nennt es gerne einen echten „Gamechanger“. Warum? Weil es Präzision und Sanftheit auf eine Art verbindet, die vor wenigen Jahren noch undenkbar war.
Was erfahren Sie in diesem Text?
- Was ist SmartSight eigentlich genau?Es handelt sich um die neueste Weiterentwicklung der Lentikelextraktion, bei der wir ausschließlich hochmoderne Lasertechnologie nutzen.
- Wie läuft der Eingriff technisch ab?Ein Femtosekundenlaser formt im Inneren der Hornhaut ein hauchdünnes Gewebescheibchen (Lentikel), das wir anschließend manuell entfernen.
- Muss ich Angst vor einem invasiven Eingriff haben?Nein, SmartSight ist extrem schonend, da wir nur durch eine winzige Öffnung von zwei bis drei Millimetern arbeiten.
- Wird dabei ein „Flap“ (Hornhautdeckel) geschnitten?Anders als bei vielen klassischen Methoden verzichten wir hier komplett auf den sogenannten Flap.
- Welchen Vorteil bringt mir der Verzicht auf den Flap?Wo kein Deckelchen ist, kann auch nichts verrutschen – das sorgt für maximale Stabilität und Sicherheit, besonders beim Sport.
Einführung: Was genau ist SmartSight?
Eine neue Generation der Augenlaserbehandlung
Denken Sie an die Entwicklung von Mobiltelefonen – von den ersten klobigen Geräten hin zu den schlanken Smartphones von heute. Ähnlich verhält es sich mit SmartSight. Es ist die smarte Evolution der sogenannten Lentikelextraktion. Wir brauchen hier keine mechanischen Klingen mehr und tragen auch nicht großflächig die Oberfläche ab. Das Ziel ist simpel: Wir wollen, dass Sie scharf sehen, ohne dass Ihr Auge mehr Stress ausgesetzt wird als unbedingt nötig.
Der Experte hinter den Informationen
Wenn man Dr. Victor Derhartunian, unseren leitenden Chirurgen, auf diese Methode anspricht, spürt man sofort seine Begeisterung:
„Für mich ist SmartSight schlichtweg die neue Generation. Wir nutzen hier ausschließlich den Femtosekundenlaser. Es ist faszinierend zu beobachten, wie wir die natürliche Stabilität der Hornhaut bewahren können, einfach weil der Eingriff so minimal ist.“
Der technische Ablauf der Behandlung
Der Einsatz des Femtosekundenlasers
Stellen Sie sich vor, Sie könnten das Innere eines geschlossenen Buches bearbeiten, ohne den Einband zu beschädigen. Genau das macht unser Femtosekundenlaser. Er arbeitet unglaublich präzise im Inneren der Hornhaut. Dort formt er ein winziges Stück Gewebe – wir nennen das „Lentikel“. Dieses Stückchen entspricht exakt Ihrer Fehlsichtigkeit.
Die Lentikelextraktion durch die «Keyhole»-Öffnung
Sobald der Laser seinen Job erledigt hat, kommt der handwerkliche Teil. Aber keine Sorge, das klingt wilder, als es ist. Dr. Derhartunian beschreibt es so:
„Der Laser hat den Lentikel präpariert. Ich entferne ihn dann ganz einfach durch eine winzige Öffnung – wir reden hier von zwei bis drei Millimetern.“
Man nennt das auch Schlüsselloch-Chirurgie. Der große Vorteil für Sie? Die kleine Öffnung verschließt sich von ganz allein. Wir brauchen keine Naht, und das Auge heilt rasend schnell.
Vorteile und Sicherheit der Methode
Warum SmartSight als minimal-invasiv gilt
In der modernen Medizin versuchen wir immer, den Körper so wenig wie möglich zu belasten. SmartSight ist das perfekte Beispiel dafür. Weil wir die Hornhautoberfläche fast intakt lassen, reagiert das Auge kaum gereizt. Für Sie bedeutet das: weniger Tränen, weniger Kratzen und eine schnellere Rückkehr in den Alltag.
Der Verzicht auf den Hornhaut-Flap
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt für Ihre Sicherheit. Bei klassischen Methoden wie der Femto-LASIK schneiden wir einen kleinen Deckel (Flap), klappen ihn um, lasern und klappen ihn zurück. Das funktioniert super, hat aber einen kleinen Haken: Der Flap muss heilen.
„Bei SmartSight haben wir gar keinen Flap“, betont Dr. Derhartunian. „Und wo kein Flap ist, kann sich auch nichts verschieben.“
SmartSight im Vergleich zu anderen Verfahren
Unterschiede zu LASIK und Femto-LASIK
Verstehen Sie uns nicht falsch: Die Femto-LASIK ist ein bewährtes Verfahren, mit dem wir seit Jahren tollen Erfolg haben. Aber sie ist eben invasiver. Sie braucht einen größeren Schnitt für den Flap. SmartSight braucht diesen großen Schnitt nicht. Der Laser präpariert lediglich einen winzigen Zugangstunnel. Es ist, als würden Sie das Haus durch die Hintertür betreten, statt die ganze Vorderwand einzureißen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist SmartSight für mich geeignet?
Wenn Sie kurzsichtig sind oder eine Hornhautverkrümmung haben, stehen die Chancen sehr gut. Besonders wenn Sie trockene Augen haben oder viel Sport treiben, ist diese Methode oft die erste Wahl.
Wie schnell bin ich wieder fit?
Da der Schnitt winzig ist, heilt er extrem schnell. Die meisten unserer Patienten arbeiten schon am nächsten Tag wieder am Computer oder fahren Auto.
Was passiert mit dem Gewebe, das entfernt wird?
Der sogenannte Lentikel besteht aus Hornhautgewebe, das Ihr Auge für scharfes Sehen nicht mehr braucht (sonst wären Sie ja nicht kurzsichtig). Wir entfernen es, und Ihr Körper regeneriert die winzige Schnittstelle sofort.
Tut das weh?
Hand aufs Herz: Nein. Wir betäuben das Auge mit Tropfen. Sie spüren vielleicht einen leichten Druck oder ein Berühren, aber keinen Schmerz.
Warum gilt es als sicherer als LASIK?
Das Zauberwort heißt „Biomechanik“. Da wir keinen Deckel (Flap) schneiden, bleibt die Struktur Ihrer Hornhaut viel stabiler. Keine Flap-Komplikationen, kein Faltenwurf – einfach eine sichere Sache.