SMILE Pro in Zürich? – Der präzise Vergleich mit SmartSight (SCHWIND ATOS)

Autor: Dr. Victor Derhartunian 10. September 2025
Dr. med. univ. Victor Derhartunian

Aktualisiert am 19. September 2026. Erstmals veröffentlicht am 10. September 2025. Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO — Spezialist für refraktive Chirurgie.

Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgens auf, öffnen die Augen und können den Wecker sofort gestochen scharf erkennen – ganz ohne den blinden Griff zur Brille auf dem Nachttisch. Kein nerviges Gefummel mit Kontaktlinsen mehr. Klingt nach einem Traum? Wir in der EyeLaser Klinik machen genau das jeden Tag wahr! Wenn Sie sich in Zürich über das Augenlasern informieren, stolpern Sie garantiert über zwei absolute High-End-Verfahren: SMILE Pro und SmartSight. Beide Methoden versprechen exzellente Ergebnisse, aber was steckt eigentlich dahinter? Wo liegen die feinen Unterschiede, und welche Methode ist die beste für Ihre Augen? Lassen Sie uns das Ganze mal ganz entspannt und von Grund auf klären.

Was erfahren Sie in diesem Text?

  • Was ist der grundlegende Unterschied zwischen SMILE Pro und SmartSight? Beide Methoden kommen ohne grossen Schnitt aus, unterscheiden sich aber deutlich in der Lasergeschwindigkeit und der Art der Augen-Zentrierung.
  • Wie schnell heilen die Augen nach diesem Eingriff? Da wir extrem gewebeschonend arbeiten, starten Sie meistens schon am allerersten Tag nach der Behandlung wieder voll in Ihren Alltag durch.
  • Welche Sehfehler korrigieren diese Technologien am besten? Für Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung sind sie absolut ideal, während wir bei Weitsichtigkeit lieber auf andere, bewährte Techniken setzen.
  • Wer ist für eine solche Augenlaser-Behandlung überhaupt geeignet? Wir behandeln Sie ab 18 Jahren, sofern Sie stabile Dioptrienwerte, eine ausreichend dicke Hornhaut und einen gesunden Tränenfilm mitbringen.
  • Übernehmen die Schweizer Krankenkassen die Kosten für das Lasern? Nein, da der Gesetzgeber dies als optischen Eingriff einstuft, zahlt die Grundversicherung diese Behandlung in der Regel leider nicht.

1. Augenlasern der neuen Generation: Was ist eigentlich eine Lentikel-Extraktion?

Lass uns ganz von vorne anfangen. Wenn wir diese zwei Top-Methoden vergleichen wollen, müssen wir erst einmal verstehen, wie sie überhaupt funktionieren. Beide Systeme basieren auf der sogenannten „Lentikel-Extraktion“. Klingt extrem medizinisch, das Prinzip ist aber genial einfach.

Stellen Sie sich Ihre Hornhaut wie ein transparentes, weiches Kissen vor. Bei älteren Methoden (wie der Femto-LASIK) schneiden wir einen ziemlich grossen Deckel in die Oberfläche dieses Kissens – den sogenannten Flap. Wir klappen ihn um, lasern das Gewebe darunter in Form und klappen den Deckel einfach wieder zu.

Der grosse Vorteil: Minimal-invasiv und völlig ohne Flap

Bei der Lentikel-Extraktion streichen wir diesen Deckel komplett aus dem Programm! Der Laser arbeitet hier völlig dreidimensional. Er zaubert tief im Inneren Ihrer intakten Hornhaut ein hauchdünnes, linsenförmiges Gewebescheibchen – das Lentikel.

Danach machen wir nur noch eine winzige, etwa 2 Millimeter kleine Öffnung am Rand Ihrer Hornhaut. Durch dieses kleine Schlüsselloch ziehen wir das Scheibchen sanft heraus. Was haben Sie davon? Da die oberste Schicht Ihrer Hornhaut intakt bleibt, trocknen Ihre Augen viel seltener aus und das Gewebe bleibt maximal stabil.

2. SMILE Pro vs. SmartSight: Zwei Top-Technologien im direkten Vergleich

Beide Systeme machen einen absolut fantastischen Job. Sie bringen aber ganz unterschiedliche Stärken mit, die für Ihr Auge den entscheidenden Unterschied machen können.

SMILE Pro (ZEISS VisuMax 800): Der Champion der Geschwindigkeit

SMILE Pro nutzt den ZEISS VisuMax 800 Laser und punktet vor allem mit einem: unglaublichem Tempo. Der Laser braucht nur wenige Sekunden, um das Lentikel in Ihrem Auge zu formen. Für Sie bedeutet das puren Komfort, weil Sie fast gar nicht stillhalten müssen. Ausserdem bringt das System moderne optische Hilfen mit, um Ihr Auge während des Eingriffs auszurichten.

SmartSight (SCHWIND ATOS): Gewebeschonung dank Low-Energy-Technologie

Wir bei EyeLaser Zürich greifen extrem gerne zu SmartSight. Warum? Weil der SCHWIND ATOS Laser seinen absoluten Fokus auf Präzision und Schonung legt. Das Gerät nutzt eine clevere Low-Energy-Technologie. Es feuert also mit etwas weniger Energie, setzt die feinen Laserpunkte dafür aber unfassbar dicht und präzise aneinander. Das Resultat? Die Schnittkanten in Ihrer Hornhaut werden extrem glatt, was Ihre Heilung massiv beschleunigt.

Perfekte Ausrichtung: Wie CentraX® die Zentrierung revolutioniert

Der absolute Joker von SmartSight heisst CentraX®. Haben Sie gewusst, dass sich Ihr Auge minimal dreht, sobald Sie sich auf die OP-Liege legen? Dazu kommt, dass Ihre Pupillenmitte oft gar nicht exakt da liegt, wo Sie eigentlich am schärfsten sehen. CentraX® erkennt genau diese winzigen Rotationen und zentriert den Laser live exakt auf Ihr persönliches, visuelles Zentrum. Das ist Millimeterarbeit auf einem völlig neuen Level!

3. Welche Methode passt zu welchem Sehfehler?

Kein Laser der Welt ist eine pauschale Wunderwaffe für jedes Problem. Wir schauen uns deshalb ganz genau an, was Ihre Augen wirklich brauchen.

Kurzsichtigkeit (Myopie) und Astigmatismus: Ein Heimspiel für beide Methoden

Erkennen Sie Dinge in der Ferne nur unscharf? Oder verzerrt eine Hornhautverkrümmung Ihr Bild? Dann sind Sie bei der Lentikel-Extraktion goldrichtig. Beide Verfahren wuppen diese Sehfehler mühelos. Wenn wir allerdings eine fiese Hornhautverkrümmung exakt auf Ihrer optischen Achse ausgleichen müssen, spielt SmartSight dank der cleveren CentraX®-Zentrierung seine ganzen Trümpfe aus.

Weitsichtigkeit (Hyperopie): Warum wir hier oft auf Femto-LASIK oder Trans-PRK setzen

Mittlerweile bieten einige Kliniken SMILE auch für weitsichtige Menschen an. Wir haben in unserer Praxis aber eine klare Philosophie: Nichts erzwingen. Wenn Sie in der Nähe schlecht sehen, raten wir Ihnen nach unseren Messungen meist zu den klassischen Methoden wie Femto-LASIK oder Trans-PRK. Warum? Weil wir damit bei Weitsichtigkeit einfach die brillanteren und vor allem stabileren Ergebnisse erzielen.


Expertenmeinung von Dr. Victor Derhartunian

„Patienten fragen mich ständig: ‚Doktor, was ist denn nun besser – SMILE Pro oder SmartSight?‘ Die ehrliche Antwort: Beides sind absolute technologische Meisterwerke. In Zürich entscheiden wir uns aber sehr oft für SmartSight. Warum? Weil wir hier die Energie viel feiner justieren können und das System das Auge live perfekt zentriert. Wenn ich das Gewebe meiner Patienten maximal schonen und die Sehachse perfekt treffen will, führt für mich an SmartSight kein Weg vorbei. Wir wollen schliesslich keine Geschwindigkeitsrekorde im OP brechen, sondern Ihnen das gesündeste Sehergebnis für Ihr restliches Leben schenken.“

4. Bin ich geeignet? Die wichtigsten Voraussetzungen für den Eingriff

Bevor wir loslegen, müssen ein paar körperliche Basics stimmen. Nur so können wir Ihnen eine absolut sichere Behandlung garantieren.

Das Must-have: Stabile Dioptrien, dicke Hornhaut und ein gesunder Tränenfilm

Zuerst einmal müssen Sie volljährig sein, da Ihre Augen vorher noch wachsen. Ausserdem sollten Ihre Brillenwerte seit gut einem Jahr stabil geblieben sein. Weil wir bei der OP ein winziges Stück Gewebe entnehmen, prüfen wir vorab ganz genau, ob Ihre Hornhaut dick genug dafür ist. Und zu guter Letzt: Ein gesunder Tränenfilm hilft bei der Heilung enorm. Da wir ohne grossen Schnitt arbeiten, klappt das aber glücklicherweise auch bei Menschen mit eher trockenen Augen meist hervorragend.

Wenn der Laser warten muss: Schwangerschaft und Stillzeit

Erwarten Sie gerade ein Baby oder stillen Sie? Herzlichen Glückwunsch! Den Lasereingriff schieben wir dann aber noch ein bisschen auf. Ihre Hormone wirbeln den Wasserhaushalt im Körper ordentlich durcheinander, was Ihre Sehstärke vorübergehend verfälscht. Sobald sich nach der Stillzeit alles wieder beruhigt hat, legen wir super gerne los.

5. Schmerzen und Finanzen: Die wichtigsten Fragen rund um die OP

Wenn die Technik geklärt ist, bleiben meistens noch zwei ganz pragmatische Dinge im Kopf: Tut das weh? Und wer bezahlt die Rechnung?

Angst vor Schmerzen? Warum betäubende Augentropfen völlig ausreichen

Machen Sie sich keine Sorgen. Wir betäuben die Oberfläche Ihres Auges vor dem Eingriff mit speziellen Tropfen komplett. Sie spüren während der gesamten Laserphase absolut keine Schmerzen, höchstens einen ganz sanften Druck. Wenn die Tropfen nach ein paar Stunden nachlassen, fühlt es sich vielleicht so an, als hätten Sie eine Wimper im Auge. Das ist völlig normal und verschwindet extrem schnell wieder.

Der finanzielle Aspekt: Übernimmt die Schweizer Krankenkasse die Kosten?

Die kurze Antwort lautet leider: Nein. Für die Schweizer Grundversicherung zählt das Augenlasern als sogenannter refraktiver Eingriff. Sie sieht darin eher „Lifestyle-Medizin“, um die Brille loszuwerden, und keine zwingende medizinische Notwendigkeit. Die Kosten tragen Sie also selbst. Rufen Sie aber ruhig mal bei Ihrer Zusatzversicherung an! Manche Kassen beteiligen sich mit einem kleinen Zustupf an solchen Behandlungen.

FAQ – Augenlasern in der Schweiz

Was ist der genaue Unterschied zwischen SMILE Pro und SmartSight?

Beide Methoden verzichten auf einen grossen Schnitt. SMILE Pro (mit dem ZEISS-Laser) besticht durch extreme Schnelligkeit. SmartSight (mit dem SCHWIND ATOS) liefert Ihnen höchste Präzision, weil es mit feinen, energieschonenden Laserschüssen arbeitet und Ihr Auge durch das CentraX®-System in Echtzeit perfekt ausrichtet.

Wie schnell sehe ich nach dem Eingriff wieder scharf?

Sie sind extrem schnell wieder fit! Viele schauen schon am Tag nach der OP absolut klar in die Welt. Die exakte Dauer hängt aber immer ein wenig davon ab, wie hoch Ihre Dioptrien waren und wie gut Ihr Tränenfilm arbeitet.

Zahlt die Krankenkasse den Lasereingriff?

Die Grundversicherung in der Schweiz übernimmt diese Kosten in der Regel nicht. Wenn Sie eine gute Zusatzversicherung haben, zahlt diese vielleicht einen kleinen Teil. Fragen Sie dort am besten direkt und vorab nach.

Was ist, wenn ich hyperop (weitsichtig) bin?

Manche Kliniken lasern Weitsichtigkeit mittlerweile auch mit SMILE. Wir raten Ihnen hier aber ganz ehrlich zur Vorsicht. Nach unseren Erfahrungen erzielen Sie bei Weitsichtigkeit mit der bewährten Femto-LASIK oder einer Trans-PRK oft deutlich brillantere und stabilere Ergebnisse.

Ist die Behandlung mit dem Laser schmerzhaft?

Absolut nicht. Wir betäuben Ihr Auge vorab mit Tropfen. Sie merken während der kurzen Laserphase nichts von Schmerzen. Erst wenn die Betäubung nachlässt, spüren Sie vielleicht für ein paar Stunden ein leichtes Kratzen im Auge.

Welche Risiken gibt es bei diesem Eingriff?

Jeder medizinische Eingriff bringt minimale Risiken mit sich. Selten kommt es vorübergehend zu trockenen Augen oder wir müssen eine leichte Über- bzw. Unterkorrektur nachbessern. Wir klären Sie in unseren Voruntersuchungen aber komplett transparent über alle Ihre individuellen Chancen und Risiken auf.

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Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei den beiden Pionieren der Laserchirurgie erlernt und gehört heute zu den führenden Chirurgen Europas. Der leitende Augenarzt von EyeLaser in Zürich kann seine Patientinnen und Patienten in 5 Sprachen beraten.

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