KLEx in Zürich: Warum SmartSight die modernste Form der Augenlaserkorrektur ist

Autor: Dr. Victor Derhartunian 14 Januar 2026

Vielleicht haben Sie den Begriff «KLEx» auf Plakaten rund um den Bellevue oder im Tram gesehen. Oft wird er als «neu» verkauft, ohne Erklärung. Bei EyeLaser Zürich setzen wir auf Fakten statt Mythen.

KLEx erklärt: Die Evolution der Augenlaserkorrektur in Zürich

KLEx (Keratorefraktive Lentikelextraktion)ist keine einzelne Marke. Es ist die Kategorieder 3. Generation des Augenlaserns.
Vergleichen Sie es mit Autos: «SUV» ist die Kategorie (KLEx). Darunter fallen verschiedene Modelle wie SMILE (von Zeiss), SILK (Johnson & Johnson), CLEAR (Ziemer) oder
SmartSight(Schwind).

Die führenden wissenschaftlichen Fachgesellschaften haben diesen Begriff eingeführt, um endlich Vergleichbarkeit zu schaffen. Egal wie der Laser heisst – das Prinzip ist immer: Ein Femtosekundenlaser formt ein mikroskopisches Scheibchen (Lentikel) im Inneren der Hornhaut, das durch eine winzige Öffnung entfernt wird.

Warum EyeLaser Zürich exklusiv auf SmartSight setzt

Als spezialisierte Klinik haben wir den Markt der KLEx-Verfahren genau analysiert. Wir haben uns bewusst gegen das klassische SMILE entschieden und setzen voll auf SmartSight mit dem Schwind ATOS Laser.

Warum? Weil Details entscheiden.
Aktuelle Studien (z.B. PubMed 40661247) zeigen die technologischen Nuancen. SmartSight kombiniert die jahrzehntelange Erfahrung der deutschen Ingenieurskunst von Schwind mit Funktionen, die älteren KLEx-Methoden fehlten: Echtes Eye-Tracking.

Was Sie über KLEx & SmartSight wissen müssen

  • Was bedeutet KLEx? KLEx (Keratorefraktive Lentikelextraktion) ist der offiziell festgelegte medizinische Oberbegriff für alle Augenlaser-Verfahren, bei denen ein Gewebescheibchen durch ein Schlüsselloch entfernt wird. Dazu gehören SMILE Pro, CLEAR, SILK und SmartSight.
  • Warum SmartSight bei EyeLaser? EyeLaser Zürich nutzt exklusiv die SmartSight-Technologie (Schwind ATOS). Im Gegensatz zu früheren Generationen bietet SmartSight ein intelligentes Eye-Tracking und gleicht die Rotation des Auges (Zyklotorsion) automatisch aus.
  • Ist KLEx besser als LASIK? Für viele Patienten ja. Da kein «Flap» (Hornhautdeckel) geschnitten wird, bleibt das Auge stabiler und das Risiko für trockene Augen ist minimiert.
  • Wissenschaftlich bestätigt: Renommierte Fachjournale haben den Begriff KLEx 2023 eingeführt, um Transparenz zu schaffen und das Marketing-Wirrwarr der Hersteller zu beenden.
  • Für wen geeignet? Der Goldstandard für Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung, besonders für Menschen mit aktivem Lebensstil in Zürich.

«Was, wenn ich wackle?»

Das ist die häufigste Frage unserer Patienten in unserer Praxis: «Doktor, ich bin nervös. Was passiert, wenn ich während der OP das Auge bewege?»

Hier liegt der entscheidende Vorteil unserer Technologie-Wahl gegenüber älteren Systemen.

Dr. Victor Derhartunian erklärt den Unterschied

Dr. med. univ. Victor Derhartunian (FEBO, Fwcrs), Chefarzt bei EyeLaser Zürich:

*»Die erste Generation der KLEx-Verfahren (wie das klassische SMILE) war revolutionär, hatte aber eine Schwäche: Sie hatte kein aktives Eye-Tracking. Der Patient musste stillhalten, der Arzt musste manuell zentrieren.

Bei SmartSight, das wir hier in Zürich verwenden, ist das anders. Der Laser ’sieht‘ Ihr Auge. Er erkennt, wenn es sich leicht dreht (Zyklotorsion) – was fast immer passiert, wenn man sich vom Sitzen ins Liegen begibt. Das System gleicht diese Bewegung aus. Das nimmt Ihnen als Patient die Last von den Schultern: Sie müssen nicht ‚perfekt‘ stillhalten. Die Technologie sichert uns ab.»*

Ihr Weg zum neuen Sehen

Um Ihnen die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen, skizzieren wir hier den exakten Ablauf einer SmartSight-Behandlung bei EyeLaser Zürich.

  1. Ankunft: Sie kommen in unsere Praxis (gut erreichbar mit ÖV in Zürich). Keine Krankenhaus-Atmosphäre, sondern entspanntes Ambiente.
  2. Vorbereitung: Sie erhalten Betäubungstropfen. Das Auge wird unempfindlich. Auf Wunsch erhalten Sie ein leichtes Beruhigungsmittel.
  3. Der Laser (SmartSight): Sie liegen bequem unter dem Schwind ATOS Laser. Ein sanftes «Interface» dockt am Auge an.
  4. Die «Magie» (ca. 20-30 Sekunden): Sie sehen ein grünes Licht. Der Laser präpariert das Lentikel lautlos und schmerzfrei. Das Eye-Tracking überwacht jede Mikrobewegung.
  5. Das Finish: Dr. Derhartunian entfernt das Lentikel durch einen mikroskopischen Zugang. Das war’s.
  6. Heimweg: Nach einem kurzen Check-out können Sie (mit Begleitung oder Taxi/Uber) nach Hause. Schon auf dem Heimweg bemerken viele, dass sie Schilder lesen können.

SmartSight vs. andere KLEx-Verfahren

Warum ist SmartSight (unser Standard) oft die bessere Wahl gegenüber anderen Methoden aus der KLEx-Gruppe?

FeatureKlassisches SMILE / AndereSmartSight (EyeLaser Standard)
KategorieKLEx (1. Generation)KLEx (Neueste Generation)
Eye-TrackingNein / EingeschränktJa (Pupillenerkennung & Zentrierung)
Zyklotorsions-AusgleichManuell (Markierung mit Stift)Automatisch (Digital & Präzise)
Hornhaut-AbtragStandardGewebe-Sparsam (Intelligente Geometrie)
SicherheitHochSehr Hoch (Dank Tracking)

Die Überlegenheit moderner Plattformen wie SmartSight wird auch in den neuen evidenzbasierten Richtlinien diskutiert (PubMed 39577672).

Ampel-System: Sind Sie ein Kandidat für SmartSight?

Finden Sie heraus, ob die KLEx-Methode bei EyeLaser für Sie infrage kommt.

🟢 GRÜNES LICHT (Ideal)

  • Kurzsichtigkeit (Myopie): -0.50 dpt bis -10.00 dpt.
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus): bis 6.00 dpt (Hier spielt SmartSight seine Stärke der Zyklotorsionskontrolle voll aus).
  • Patienten mit trockenen Augen oder Kontaktlinsen-Unverträglichkeit.
  • Sportler und aktive Menschen (kein Flap-Risiko).

🟡 GELBES LICHT (Abklärung nötig)

  • Dünne Hornhaut (SmartSight ist gewebesparend, aber es gibt physikalische Grenzen).
  • Alter unter 18 Jahren.

🔴 ROTES LICHT (Nicht geeignet)

Die grosse KLEx & SmartSight FAQ

Wir haben die häufigsten Fragen unserer Patienten aus Zürich und der Schweiz gesammelt und ausführlich beantwortet.

1. Ist KLEx das gleiche wie SmartSight?

KLEx ist der Oberbegriff (wie «Auto»). SmartSight ist das spezifische Verfahren (wie «Tesla»), das wir bei EyeLaser nutzen. Wir haben uns für SmartSight entschieden, weil es technologisch fortschrittlicher ist als ältere KLEx-Verfahren wie das klassische SMILE.

2. Warum finde ich «KLEx» noch nicht überall?

Der Begriff wurde erst Ende 2023 international standardisiert (siehe Journal of Refractive Surgery). EyeLaser Zürich gehört zu den ersten Kliniken, die diesen transparenten, medizinisch korrekten Begriff verwenden und erklären. Andere Kliniken nutzen oft noch veraltete Markennamen.

3. Was passiert, wenn ich während der OP Panik bekomme oder niese?

Das SmartSight-System ist darauf vorbereitet. Wenn Sie niesen oder sich ruckartig bewegen, stoppt der Laser sofort (in Millisekunden). Das Saug-Interface hält das Auge zudem sanft in Position. Sie können das Ergebnis nicht durch eine unwillkürliche Bewegung ruinieren.

4. Ist SmartSight sicherer als LASIK?

«Sicherer» ist relativ, da beide Methoden extrem sicher sind. SmartSight ist jedoch biomechanisch vorteilhafter. Da kein grosser Schnitt (Flap) gemacht wird, bleibt die Hornhaut stabiler. Das Risiko für trockene Augen («Dry Eye Syndrome») ist nachweislich geringer, da weniger Nervenfasern an der Hornhautoberfläche berührt werden.

5. Kann ich Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) damit lasern?

Ja, SmartSight ist dafür sogar besser geeignet als ältere Methoden. Wenn Sie sich hinlegen, rotiert Ihr Auge leicht (Zyklotorsion). Ältere Laser schossen oft starr nach Plan. SmartSight erkennt diese Rotation und dreht das Behandlungsmuster digital mit. Das sorgt für maximale Schärfe.

6. Tut die Behandlung weh?

Nein. Das Auge wird mit Tropfen betäubt. Sie spüren während des Andockens des Lasers einen leichten Druck und es wird kurz dunkel. Der eigentliche Laserprozess ist schmerzlos. Nach der OP kann das Auge für 3-4 Stunden leicht brennen oder tränen (wie beim Zwiebelschneiden).

7. Wie lange bin ich in der Klinik?

Planen Sie insgesamt ca. 1,5 bis 2 Stunden bei uns in Zürich ein. Das beinhaltet Vorbereitung, Gespräch, die OP (ca. 15 Min im Saal) und eine kurze Nachkontrolle.

8. Wie schnell sehe ich scharf?

Die meisten Patienten erleben schon direkt nach dem Aufstehen am nächsten Morgen den «Wow-Effekt» und sehen über 90% bis 100%. Die Sicht kann in den ersten Wochen noch leicht schwanken, was normal ist.

9. Wann darf ich wieder arbeiten?

Home-Office und Büroarbeit sind meist nach 24 bis 48 Stunden problemlos möglich. Arbeiten in staubiger Umgebung sollten ca. 1 Woche pausiert werden.

10. Darf ich Sport machen?

Joggen, Fitness und Wandern (z.B. Uetliberg) sind schon nach 2-3 Tagen möglich. Schwimmen (Zürichsee/Hallenbad) und Sauna sollten Sie für 2 Wochen meiden, um Infektionen vorzubeugen. Kampfsport ist nach Rücksprache meist früher möglich als bei LASIK.

11. Zahlt die Krankenkasse?

Die Grundversicherung (KVG) übernimmt keine Kosten für refraktive Chirurgie. Prüfen Sie jedoch Ihre Zusatzversicherung (VVG) – einige Schweizer Versicherer übernehmen Beiträge zwischen 200 und 1.000 CHF.

12. Ich bin weitsichtig (+). Geht das?

Aktuell ist SmartSight (wie alle KLEx-Verfahren) nur für Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zugelassen. Für Weitsichtigkeit erzielen wir bei EyeLaser Zürich exzellente Ergebnisse mit der Femto-LASIK oder Linsenaustausch. Wir beraten Sie ehrlich zur besten Option.

13. Warum ist der Preis höher als im Ausland?

Sie zahlen für Schweizer Sicherheitsstandards, die persönliche Betreuung durch Dr. Derhartunian (keine wechselnden Ärzte) und die neueste Technologie (Schwind ATOS), die in der Anschaffung und Wartung kostenintensiver ist als ältere Geräte. Zudem sind alle Nachkontrollen inklusive.

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Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei den beiden Pionieren der Laserchirurgie erlernt und gehört heute zu den führenden Chirurgen Europas. Der leitende Augenarzt von EyeLaser in Zürich kann seine Patientinnen und Patienten in 5 Sprachen beraten.

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