Presbyopie mit dem Laser korrigieren in Zürich – Ihre Freiheit ohne Lesebrille

Autor: Dr. Victor Derhartunian 10. September 2025
Dr. med. univ. Victor Derhartunian

Aktualisiert am 2. Oktober 2026. Erstmals veröffentlicht am 10. September 2025. Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO — Spezialist für refraktive Chirurgie.

Haben Sie sich jemals gefragt, warum Ihnen beim gemütlichen Abendessen im Zürcher Lieblingsrestaurant plötzlich die Speisekarte verschwimmt? Sie kneifen die Augen zusammen, schieben die Karte ein Stück weiter weg, blinzeln. Und irgendwann stellen Sie fest: Ihr Arm ist einfach zu kurz. Willkommen im Club! Meistens pünktlich um den 40. Geburtstag herum klopft die Alterssichtigkeit – Fachwort: Presbyopie – bei fast jedem von uns an. Plötzlich mutiert die Lese- oder Gleitsichtbrille zum ständigen, oft ziemlich nervigen Begleiter. Aber wissen Sie was? Sie müssen sich damit absolut nicht abfinden. Wir in der EyeLaser Klinik in Zürich nutzen moderne Laser-Technologien, um Ihnen ein Leben voller Spontanität und ganz ohne lästige Sehhilfen zurückzugeben.

Was erfahren Sie in diesem Text?

  • Warum macht das Lesen ab 40 plötzlich Probleme? Ihre natürliche Augenlinse verliert durch den biologischen Alterungsprozess ihre Elastizität und schafft es einfach nicht mehr, sich für den Nahbereich zu wölben.
  • Welche Laser-Methoden helfen wirklich gegen die Alterssichtigkeit? Wir bieten Ihnen mit PresbyMAX® und Monovision zwei hochmoderne Verfahren an, die wir exakt auf Ihre individuellen Augen zuschneiden.
  • Tut so ein Lasereingriff am Auge weh? In der Regel nicht! Wir betäuben Ihre Augen vor der kurzen, etwa 30-minütigen Behandlung vollständig mit speziellen Augentropfen.
  • Wann sehe ich nach der Operation wieder scharf? Fast alle unsere Patientinnen und Patienten reiben sich schon am Morgen nach dem Eingriff verwundert die Augen, weil die Sicht bereits sehr klar ist.
  • Zahlt die Schweizer Grundversicherung den Eingriff? Nein, da der Gesetzgeber die Presbyopie-Korrektur als optische (refraktive) Behandlung einstuft, übernimmt die Grundversicherung die Kosten leider nicht.

1. Alterssichtigkeit ab 40: Wenn das Lesen plötzlich anstrengend wird

Lassen Sie uns ganz von vorne anfangen. Wer ein Problem clever lösen will, muss schliesslich erst einmal verstehen, was da im Körper eigentlich genau passiert.

Was ist Presbyopie eigentlich genau?

Stellen Sie sich das Innere Ihres Auges wie das Zoom-Objektiv einer sündhaft teuren Kamera vor. In jungen Jahren ist Ihre natürliche Augenlinse unglaublich flexibel, weich und formbar. Ein winziger Muskel in Ihrem Auge – der Ziliarmuskel – arbeitet wie ein Hochleistungssportler. Er wölbt und flacht diese Linse völlig mühelos ab. So wechseln Sie in Bruchteilen einer Sekunde zwischen dem Berggipfel in der Ferne und der WhatsApp-Nachricht direkt vor Ihrer Nase.

Aber ab Ihrem 40. Lebensjahr verliert diese Linse schleichend ihre jugendliche Elastizität. Sie wird starrer, fester, fast schon ein wenig stur. Ihr Augenmuskel zieht und zerrt zwar noch mit voller Kraft, aber die Linse gibt einfach nicht mehr nach. Ihrem Auge fehlt jetzt schlichtweg die mechanische Fähigkeit, auf kurze Distanzen zu fokussieren. Das ist keine Krankheit, sondern ein völlig natürlicher biologischer Prozess, der über 90 % aller Menschen ab 50 Jahren betrifft.

Typische Warnsignale im Alltag: Kopfschmerzen und „zu kurze Arme“

Das wirklich Tückische an der Alterssichtigkeit? Sie schleicht sich leise an. Meistens fängt es mit diesen typischen Momenten an:

  • Sie halten Ihr Smartphone oder das Buch abends im Bett immer weiter von sich weg.
  • Bei schummrigem Licht erkennen Sie kaum noch etwas.
  • Sie starren länger auf einen Bildschirm und bekommen plötzlich Kopfschmerzen oder extrem müde, brennende Augen.
  • Der schnelle Blickwechsel vom Laptop hoch aus dem Fenster dauert gefühlt eine Ewigkeit, bis das Bild wieder scharf wird.

Wichtige Abgrenzung: Der Unterschied zum Grauen Star (Katarakt)

Viele werfen Augenprobleme im Alter gerne in einen grossen Topf. Wir müssen hier aber strikt trennen: Die Presbyopie ist ein reiner Elastizitätsverlust Ihrer Linse. Die Linse selbst ist noch glasklar, sie bewegt sich nur nicht mehr gut. Der Graue Star (Katarakt) ist dagegen eine Eintrübung der Augenlinse. Dabei wird Ihre Sicht wie durch einen Nebel getrübt und die Farben verblassen. Zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe!

2. Die Lösung bei EyeLaser Zürich: Brillenfreiheit dank moderner Laser

Wer hat schon Lust, beim Joggen ständig die Brille hochzuschieben oder sie im Winter ewig von Beschlag zu befreien? Wir bieten Ihnen smarte Hightech-Alternativen, die dieses Problem dauerhaft an der Wurzel packen.

Hightech für Ihre Augen: SCHWIND AMARIS und ATOS

Wir machen in unserer Praxis keine Kompromisse und setzen auf moderne Technik. PresbyMAX läuft bei uns auf dem SCHWIND AMARIS mit 7D-Eye-Tracking; den Flap schneiden wir mit dem SCHWIND ATOS. Den AMARIS müssen Sie sich als ein hochpräzises Gerät vorstellen. Er arbeitet im Mikrometerbereich – wir reden hier von einem Tausendstel Millimeter! Diese hohe Präzision sorgt dafür, dass wir Ihr umliegendes Gewebe maximal schonen und sehr sicher arbeiten.

PresbyMAX®: Das multifokale Profil direkt auf der Hornhaut

Stellen Sie sich vor, wir formen Ihnen eine unsichtbare, winzige Gleitsichtlinse direkt in die Oberfläche Ihres Auges. Klingt verrückt? Ist es aber nicht! Genau das erledigt PresbyMAX®. Der Laser modelliert Ihre Hornhaut so geschickt um, dass wir im Zentrum einen Bereich für die Nahsicht erschaffen und die äusseren Bereiche für die Ferne optimieren. Ihr Gehirn ist ein Genie und lernt blitzschnell, immer das schärfere Bild zu nutzen. Die Kosten für dieses hochpräzise Verfahren liegen bei CHF 3’300 pro Auge (Fixpreis).

Zum Vergleich: Presbyond® von ZEISS

Vielleicht sind Sie bei Ihrer Recherche auch auf Presbyond® gestossen. Diese ZEISS-Technologie setzt auf eine erweiterte Schärfentiefe („Laser Blended Vision“) mit fliessenden Übergängen zwischen Nah- und Fernsicht. Presbyond® bieten wir nicht an: Bei EyeLaser Zürich korrigieren wir die Alterssichtigkeit mit PresbyMAX® von SCHWIND oder mit Monovision.

Monovision: Ein Auge für die Nähe, eines für die Ferne

Das ist der vielleicht verblüffendste neurobiologische Trick überhaupt: Wir schnappen uns den Laser und korrigieren ein Auge gezielt für die Ferne (damit fahren Sie Auto) und das andere Auge exakt für die Nähe (damit lesen Sie Ihr Buch). Was im ersten Moment total unmöglich klingt, funktioniert in der Praxis grandios. Nach einer kurzen Eingewöhnung fügt Ihr Gehirn diese beiden unterschiedlichen Bilder zu einer einzigen, scharfen Gesamtsicht zusammen. Diese bewährte Methode bieten wir zum Fixpreis von CHF 3’300 pro Auge an.

Expertenmeinung von Dr. Victor Derhartunian

„Ich erlebe in meiner täglichen Praxis als Augenchirurg immer wieder, wie massiv eine Presbyopie-Korrektur das Leben meiner Patientinnen und Patienten auf den Kopf stellt – und zwar sehr positiv! Wir sprechen hier nicht einfach nur von einem medizinischen Eingriff, wir sprechen von purer, zurückgewonnener Lebensqualität. Die heutigen Laser-Verfahren sind derart präzise und schonend, dass ich sie ohne auch nur eine Sekunde zu zögern meinen eigenen Familienmitgliedern empfehlen würde. Wir setzen bei EyeLaser auf absolute Ehrlichkeit in der Beratung. Wir schauen uns jedes Auge an, als wäre es das einzige auf der Welt.“

3. Von der Beratung bis zum scharfen Sehen: So läuft die Behandlung ab

Viele von uns haben erst einmal ordentlich Respekt vor einem Eingriff am Auge. Sobald Sie aber Schritt für Schritt wissen, was Sie erwartet, verschwindet die Unsicherheit meistens komplett und macht einer riesigen Vorfreude Platz.

Der Startschuss: Ihre 90-minütige Voruntersuchung

Wir fertigen Sie nicht ab, wir nehmen uns wirklich Zeit für Sie. In rund 90 Minuten leuchten wir Ihre Augen mit moderner Diagnostik komplett aus. Wir vermessen Ihre Hornhaut bis in den kleinsten Winkel, prüfen Ihre Sehschärfe und quatschen vor allem über Ihren Lebensstil. Sitzen Sie 10 Stunden am Tag am Computer? Fahren Sie viel nachts Auto? Machen Sie Extremsport? Erst wenn wir all das wissen, finden wir gemeinsam die Methode, die zu 100 % zu Ihnen passt.

Der Eingriff selbst: Nur 30 Minuten pro Auge und weitgehend schmerzfrei

Am Tag der Behandlung tropfen wir Ihnen ein spezielles Mittel ins Auge. Das betäubt alles so zuverlässig, dass Sie kaum Schmerzen spüren. Der eigentliche Einsatz des Lasers? Der dauert oft nur wenige Sekunden! Mit der ganzen Vor- und Nachbereitung sind Sie nach rund 30 Minuten pro Auge schon fertig und dürfen sich in unseren Räumen bei einem Kaffee entspannen.

Heilung und Nachkontrollen: Wann sehe ich wieder scharf?

Das Faszinierendste an diesen Methoden ist die rasante Heilung. Fast alle unsere Patienten wachen am nächsten Morgen auf, schauen sich um und stellen verblüfft fest: Wow, das ist ja alles scharf! Um Ihnen maximale Sicherheit zu geben, sehen wir uns danach noch ein paarmal zur Kontrolle: nach 24 Stunden, nach 1 Woche, nach 4 Wochen und abschliessend nach 3 Monaten.

4. Kosten, Risiken und die finanzielle Planung

Wir spielen mit offenen Karten. Eine Laserbehandlung ist eine Investition, die Sie sich gut überlegen sollten.

Mögliche Begleiterscheinungen: Trockene Augen und leichte Halos

Lassen Sie uns ehrlich sein: Kein medizinischer Eingriff der Welt ist völlig frei von Risiken. In den ersten Wochen nach dem Lasern fühlen Sie sich vielleicht, als hätten Sie trockene Augen oder reagieren empfindlicher auf helles Licht. Bei den multifokalen Verfahren (wie PresbyMAX®) sehen Sie anfangs vielleicht leichte Lichtringe um Strassenlaternen (Halos). Aber keine Sorge: Das verschwindet in der Regel völlig, sobald sich Ihr Gehirn an die neue Sicht gewöhnt hat.

Zahlt die Krankenkasse? Infos zur Schweizer Grundversicherung

Die Schweizer Grundversicherung übernimmt die Kosten für eine Presbyopie-Korrektur leider nicht, da der Gesetzgeber dies als refraktive (optische) Behandlung und nicht als medizinisch zwingenden Eingriff einstuft.

Aber rechnen Sie doch mal selbst nach: Eine richtig gute Gleitsichtbrille kostet Sie schnell zwischen CHF 800 und CHF 1’500. Und die müssen Sie alle paar Jahre erneuern! Der Lasereingriff ist dagegen eine einmalige Investition, die Ihnen viele Jahre pure Freiheit schenkt.

Die 5 häufigsten Fragen zur Presbyopie-Korrektur (FAQ)

Kann man eine Lesebrille wirklich dauerhaft weglasern?

Ja! Moderne Verfahren wie PresbyMAX®, Presbyond® oder Monovision formen Ihre Hornhaut so geschickt um, dass Ihr Auge auch in der Nähe wieder scharf fokussieren kann. Sie sind danach nicht mehr auf diese nervige Lese- oder Gleitsichtbrille angewiesen.

Wer ist für eine solche Behandlung überhaupt geeignet?

Die idealen Kandidaten sind meist über 40 Jahre alt, haben eine stabile Sehstärke und eine völlig gesunde Hornhaut ohne aktive Augenerkrankungen. In unserer ausführlichen Voruntersuchung nehmen wir jeden dieser Faktoren bei Ihnen extrem genau unter die Lupe.

Wie lange hält das Ergebnis der Laser-Behandlung an?

Die Umformung Ihrer Hornhaut durch den Laser ist dauerhaft! Behalten Sie aber im Hinterkopf, dass der natürliche Alterungsprozess des Auges trotzdem weiterläuft. Nach vielen Jahren kann es dadurch zu geringfügigen, natürlichen Veränderungen kommen.

Ist PresbyMAX® wirklich besser als eine Gleitsichtbrille?

Die meisten unserer Patienten empfinden das Sehen danach als viel natürlicher und freier. Sie haben keine fiesen, unscharfen Randbereiche mehr wie bei Brillengläsern. Sie müssen nicht mehr ständig den Kopf heben oder senken, um den „richtigen“ Schärfebereich zu finden. Sie blicken einfach geradeaus – und sehen scharf!

Was kostet eine Presbyopie-Behandlung in der Schweiz?

Bei EyeLaser Zürich arbeiten wir mit transparenten Fixpreisen. Sowohl die Monovision- als auch die PresbyMAX®-Behandlung liegen bei CHF 3’300 pro Auge (Fixpreis). Darin enthalten sind die Operation und die Nachkontrollen der ersten drei Monate; die Voruntersuchung (CHF 300) wird angerechnet. Keine versteckten Kosten.

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Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei zwei Pionieren der Laserchirurgie gelernt und seither rund 25’000 refraktive Eingriffe durchgeführt. Als leitender Augenarzt von EyeLaser in Zürich berät er seine Patientinnen und Patienten in fünf Sprachen.

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