Soll ich eine Begleitperson zur Augenlaser-Operation mitnehmen?
Aktualisiert am 15. September 2026. Erstmals veröffentlicht am 26. Juli 2021. Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO — Spezialist für refraktive Chirurgie.
Kurz gesagt: Ja, kommen Sie am OP-Tag in Begleitung
Am Tag der Augenlaser-Operation dürfen Sie nicht selbst Auto fahren. Das Sehen ist in den ersten Stunden verschwommen, die Augen tränen und sind lichtempfindlich, und die betäubenden Tropfen wirken noch nach. Eine Begleitperson bringt Sie sicher nach Hause, mit Bahn, Tram oder Taxi. Die Klinik liegt fünf Gehminuten vom Zürcher Hauptbahnhof.
Was die Begleitperson am OP-Tag übernimmt
- den Heimweg: Sie sehen nach dem Eingriff noch nicht scharf genug, um sich allein im Verkehr zu bewegen
- die ersten Tropfen zu Hause, wenn Sie die Augen lieber geschlossen halten
- Kleinigkeiten wie ein Glas Wasser, das Abendessen, das Telefon
- Ruhe: Wer weiss, dass jemand da ist, schläft die ersten Stunden entspannter
Geht es auch ohne Begleitperson?
Medizinisch spricht nichts dagegen, wenn Sie mit dem Taxi oder dem öffentlichen Verkehr nach Hause kommen und dort niemanden brauchen. Nach SmartSight und Femto-LASIK sehen die meisten schon am Abend deutlich besser. Nach Trans-PRK sind die ersten zwei bis drei Tage unangenehmer, hier ist Begleitung sinnvoller. Sagen Sie uns bei der Terminvereinbarung, wie Sie anreisen; wir planen den Termin entsprechend.
Und bei der Voruntersuchung?
Auch dort ist eine Begleitung praktisch: Die Pupillen werden mit Tropfen erweitert, das Sehen ist danach für einige Stunden verschwommen und blendempfindlich. Selbst Auto fahren ist nach der Voruntersuchung nicht möglich.
Alles zum Tag selbst, von der Vorbereitung bis zur Kontrolle am Folgetag, steht auf der Seite Der OP-Tag beim Augenlasern. Wie die Heilung danach verläuft, zeigt die Übersichtsseite zum Augenlasern.