Was ist der Unterschied zwischen LASIK und Femto-LASIK?

Autor: Dr. Victor Derhartunian 1. November 2021
Dr. med. univ. Victor Derhartunian

Aktualisiert am 27. September 2026. Erstmals veröffentlicht am 1. November 2021. Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO — Spezialist für refraktive Chirurgie.

Haben Sie sich jemals gefragt, wie es sich anfühlt, morgens die Augen aufzuschlagen und sofort gestochen scharf zu sehen? Ohne das lästige Tasten nach der Brille auf dem Nachttisch? Wenn Sie über das Augenlasern nachdenken, stossen Sie schnell auf viele Fachbegriffe, die auf den ersten Blick verwirrend wirken. Dr. Victor Derhartunian und unser Team bei EyeLaser möchten genau hier Licht ins Dunkel bringen. Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen der klassischen LASIK und der modernen Femto-LASIK ganz einfach und von Grund auf, damit Sie Ihre Entscheidung mit einem wirklich guten Gefühl treffen.

Was erfahren Sie in diesem Text?

  • Was ist der historische Ursprung der LASIK-Methode? Ärzte führten diese erste Schnitttechnik zur Sehkorrektur bereits im Jahr 1991 ein.
  • Welches Werkzeug kommt bei der klassischen LASIK zum Einsatz? Der Operateur nutzt ein mechanisches Mikro-Präzisionsmesser, das Fachleute als Mikrokeratom bezeichnen.
  • Wie unterscheidet sich die moderne Femto-LASIK von ihrem Vorgänger? Diese fortschrittliche Variante tauscht das mechanische Messer komplett gegen einen präzisen Laser aus.
  • Welche Gemeinsamkeiten weisen beide Verfahren trotz technischer Differenzen auf? Beide Methoden kreieren ein winziges Hornhautdeckelchen, den sogenannten „Flap“, um den Weg für die eigentliche Korrektur freizumachen.
  • Wie machen Sie den ersten Schritt zu uns bei EyeLaser? Sie vereinbaren ganz entspannt online Ihren Abklärungstermin und lernen unser Team vor Ort persönlich kennen.

Der Vergleich: LASIK vs. Femto-LASIK

Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden, das grosse Ziel bleibt identisch: Wir modellieren Ihre Hornhaut so, dass Ihr Auge die eintreffenden Lichtstrahlen wieder exakt auf der Netzhaut bündelt. Das Ergebnis? Ein scharfes Bild. Wie wir jedoch an die tieferen Schichten der Hornhaut gelangen, um diese Modellierung vorzunehmen, unterscheidet sich bei den beiden Methoden enorm.

Die klassische LASIK-Methode: Der Ursprung

Stellen Sie sich die Hornhaut Ihres Auges wie ein Buch vor. Um die Geschichte im Inneren zu verändern, müssen Sie zuerst den Buchdeckel öffnen. Genau das macht die LASIK (Laser-Assisted in Situ Keratomileusis). Sie war in den frühen 90er-Jahren eine absolute Sensation, weil wir plötzlich Sehfehler in wenigen Minuten korrigieren konnten.

Das Mikrokeratom: Präzision per Hand

Um diesen «Buchdeckel» – wir nennen ihn Flap – zu öffnen, greift der Chirurg bei der klassischen LASIK zu einem Mikrokeratom. Das ist ein winziges, mechanisches Präzisionsinstrument mit einer vibrierenden Klinge. Der Arzt führt dieses Instrument über das Auge, um eine hauchdünne Lamelle der Hornhaut einzuschneiden und umzuklappen. Das klingt vielleicht etwas abenteuerlich, hat aber über Jahrzehnte hinweg Millionen von Menschen zu besserer Sicht verholfen. Dennoch verlässt sich diese Methode stark auf die manuelle Führung des Chirurgen und die mechanische Schärfe der Klinge.

Femto-LASIK: Die moderne Weiterentwicklung

Wir Menschen streben immer nach Perfektion, und so hat sich auch die refraktive Chirurgie weiterentwickelt. Wenn Sie sich heute für eine Femto-LASIK entscheiden, profitieren Sie von einem Verfahren, das den menschlichen Faktor beim Schneiden durch pure digitale Präzision ersetzt.

Vom Messer zum Laser

Hier kommt der Femtosekundenlaser ins Spiel. Anstatt einer echten Klinge nutzen wir hochfrequente Infrarot-Lichtimpulse. Diese Impulse sind unfassbar schnell – sie dauern nur Bruchteile von Sekunden. Der Laser schiesst diese winzigen Lichtblitze in eine exakt berechnete Tiefe der Hornhaut. Dort erzeugen sie mikroskopisch kleine Luftbläschen, die das Gewebe sanft voneinander trennen, ohne dass Hitze entsteht. Der Flap löst sich quasi wie von Zauberhand, völlig ohne mechanischen Schnitt. Das macht den Eingriff nicht nur sicherer, sondern schont auch das umliegende Gewebe.

„Bei uns in Zürich setzen wir fast ausschliesslich auf den Femtosekundenlaser. Er gibt mir als Chirurg eine digitale, mikrometergenaue Kontrolle über den Vorgang, die mit einem Handinstrument schlicht unmöglich ist. Für meine Patienten bedeutet das: weniger Risiko, schnellere Heilung und oft noch glattere, präzisere Ergebnisse.“ – Dr. Victor Derhartunian

Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Detail

Lassen Sie uns das Ganze noch einmal auf den Punkt bringen. Wo genau treffen sich die Methoden und wo trennen sich ihre Wege?

  • Das Ziel der Behandlung: Bei beiden Verfahren trägt der Excimer-Laser unter dem Flap hauchdünn Hornhautgewebe ab – ein Lentikel wird dabei nicht entnommen. So passen wir die Krümmung der Hornhaut an Ihre individuelle Sehstärke an.
  • Die Art der Durchführung: Der massive Unterschied liegt einzig und allein darin, wie wir die Tür zur Hornhaut öffnen. Die klassische Methode nutzt das mechanische Messer, die Femto-Methode trennt das Gewebe berührungsfrei und sanft mit Licht.

Ihr Weg zu einer klaren Sicht bei EyeLaser

Wir wissen, dass Ihre Augen Ihr wichtigster Sinn sind. Darum nehmen wir uns Zeit für Sie und erklären Ihnen jeden noch so kleinen Schritt verständlich und ohne Mediziner-Kauderwelsch.

Persönliche Beratung

Wenn Sie zu uns kommen, vermessen wir Ihre Augen zunächst mit moderner Technologie von A bis Z. Danach setzen wir uns gemütlich zusammen. Sie lernen unser Team kennen, stellen alle Fragen, die Ihnen auf dem Herzen liegen, und wir schauen gemeinsam, welche Methode optimal zu Ihren Augen passt.

Einfache Terminfindung

Warum warten, wenn das Leben ohne Brille schon morgen beginnen kann? Sie können Ihren ersten Schritt ganz bequem vom Sofa aus machen. Besuchen Sie einfach unsere Website und buchen Sie Ihren Termin direkt online. Wir freuen uns riesig darauf, Sie bald in Zürich kennenzulernen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Tut die Behandlung mit dem Laser weh?

Kaum. Wir geben Ihnen vor dem Eingriff spezielle betäubende Augentropfen. Sie spüren vielleicht für ein paar Sekunden einen leichten Druck auf dem Auge, aber Schmerzen haben Sie keine.

Wie lange dauert es, bis ich wieder richtig sehe?

Das ist das Tolle an dieser Technik: Die meisten unserer Patienten sehen bereits am nächsten Morgen hervorragend. Bis das Auge komplett abgeheilt und die Sehkraft zu 100% stabil ist, vergehen meist nur wenige Wochen.

Mit welchen Kosten muss ich in Zürich rechnen?

Da jedes Auge einzigartig ist, besprechen wir die genauen Kosten nach Ihrer Voruntersuchung. Wir arbeiten mit transparenten Fixpreisen: Die Kontrollen der ersten drei Monate sind im Preis inbegriffen. Die Voruntersuchung kostet CHF 300 und wird bei einer Behandlung angerechnet.

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Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei zwei Pionieren der Laserchirurgie gelernt und seither rund 25’000 refraktive Eingriffe durchgeführt. Als leitender Augenarzt von EyeLaser in Zürich berät er seine Patientinnen und Patienten in fünf Sprachen.

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