Aufregung vor dem Augenlasern

Autor: Dr. Victor Derhartunian 11. Juli 2023
Dr. med. univ. Victor Derhartunian

Aktualisiert am 15. September 2026. Erstmals veröffentlicht am 11. Juli 2023. Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO — Spezialist für refraktive Chirurgie.

Hand aufs Herz: Haben Sie sich auch schon mal dabei ertappt, wie Ihr Puls beim Gedanken an eine Augen-OP kurz in die Höhe schiessen? Das ist völlig okay. Mal ehrlich, wer wäre nicht ein bisschen nervös, wenn zum ersten Mal jemand mit einem Laser an die eigenen Augen geht? Meistens kommt dieses flaue Gefühl im Magen einfach daher, dass wir nicht genau wissen, was uns im OP-Saal eigentlich erwartet.

Dr. Victor Derhartunian, unser erfahrener Kopf bei EyeLaser in Zürich, kennt diese Situation in- und auswendig: „Aufregung zeigt eigentlich nur, wie wertvoll Ihnen Ihre Augen sind. Wir nehmen Sie an die Hand und zeigen Ihnen jeden Schritt, bis aus der Unsicherheit echtes Vertrauen wird.“ In unserem ausführlichen Guide zur Aufregung vor dem Augenlasern erfahren Sie noch mehr darüber, wie wir Sie begleiten.

Was erfahren Sie in diesem Text?

  • Ist es normal, vor dem Augenlasern weiche Knie zu haben? Absolut, fast jeder unserer Patienten spürt vor dem Eingriff eine gewisse Nervosität.
  • Wie viel Zeit muss ich für die eigentliche Behandlung einplanen? Wir brauchen je nach Methode meist nur zwischen 4 und 20 Minuten für beide Augen – oft ist der Laser schneller fertig, als Sie denken.
  • Wird es während der Operation wehtun? Nein, wir schalten das Schmerzempfinden mit speziellen Betäubungstropfen komplett aus, sodass Sie sich entspannt zurücklehnen können.
  • Warum ist ein gutes Bauchgefühl bei der Klinikwahl so wichtig? Wenn Sie sich bei Ihrem Arzt sicher und gut beraten fühlen, sinkt Ihr Stresspegel fast ganz von allein.
  • Was passiert, sobald der Laser fertig ist? Sie ruhen sich erst mal in unserem gemütlichen Entspannungsraum aus, bevor Sie Ihre Begleitung sicher nach Hause bringt.

Ganz normal: Warum fast jeder vor dem Augenlasern aufgeregt ist

Haben Sie sich jemals gefragt, warum wir bei Augen-OPs so sensibel reagieren? Unser Gehirn ist darauf programmiert, unsere Sicht um jeden Preis zu schützen. Sobald wir also einen Termin für eine Laser-Korrektur festlegen, schaltet unser Unterbewusstsein erst mal auf Alarmbereitschaft. Das ist kein Zeichen von Angst, sondern ein ganz natürlicher Schutzreflex.

Das Geheimnis der Entspannung: Vertrauen als wichtigster Faktor

Stellen Sie sich vor, Sie wüssten ganz genau, was jede Sekunde passiert. Wissen ist hier die beste Medizin gegen das Kopfkino. Wenn wir Ihnen erklären, wie präzise unsere Technik arbeitet, verwandelt sich das mulmige Gefühl meistens in pure Vorfreude auf Ihr neues Sehgefühl.

Die Wahl der richtigen Klinik: Erfahrung und moderne Technik

Sie wollen sich nicht wie eine Nummer fühlen, oder? Vertrauen wachsen dort, wo wir Ihnen zuhören. Ein erfahrener Chirurg hat nicht nur ruhige Hände, sondern auch ein offenes Ohr für Ihre Fragen – egal, wie klein sie Ihnen vielleicht vorkommen.

Zeitfaktor: Wie schnell ist der Eingriff wirklich vorbei?

Viele Patienten können es kaum glauben, wenn wir ihnen sagen, wie kurz sie eigentlich auf der Liege liegen. Oft dauert der ganze „Spuk“ nicht mal so lange wie eine Kaffeepause.

  • Relex Smile / SmartSight: Diese Methoden sind echte Sprinter und oft schon nach 4 bis 10 Minuten erledigt.
  • LASIK und Femto-LASIK: Hier planen wir für beide Augen insgesamt etwa 20 Minuten ein. Erfahre hier mehr über die Femto-LASIK Methode.
  • PRK / Trans-PRK: Bei diesem Verfahren brauchen wir insgesamt rund 15 Minuten. Hier finden Sie Details zur Trans-PRK in Zürich.

Der Tag der Entscheidung: Ihr Schritt-für-Schritt-Ablauf

Damit Sie am OP-Tag nicht im Dunkeln tappen, haben wir einen klaren Plan für Sie. Wir begleiten Sie von der ersten Sekunde an.

Ankunft und Vorbesprechung: Wir lassen Sie nicht allein

Sobald Sie unsere Klinik betreten, nehmen wir Sie in Empfang. Wir besprechen noch einmal ganz entspannt, was wir in den nächsten Minuten machen.

Die schmerzfreie Vorbereitung: Reinigung und Betäubung

Wir machen es Ihnen gemütlich – Sie bekommen sogar eine Decke, wenn Sie mögen. Dann desinfizieren wir alles ganz vorsichtig und geben Ihnen die betäubenden Tropfen. Ab jetzt spüren Sie nichts mehr von der Behandlung.

Der finale Laser-Eingriff: Kurze Dauer, grosse Wirkung

Der Laser macht nun seinen Job, während Dr. Derhartunian Sie mit ruhiger Stimme durch den Prozess führt. Wenn Sie merken, dass die Aufregung doch zu gross wird, haben wir auch eine kleine Beruhigungstablette für Sie parat.

Nach dem Laser: Erholung im Entspannungsraum

Geschafft! Sie dürfen sich erst mal in unseren Entspannungsraum setzen, die Augen schliessen und die erste Erleichterung geniessen.

Die Schmerzfrage: Was Sie wirklich spüren werden

Während der OP: Warum betäubende Tropfen der Schlüssel sind

Wir brauchen heute keine Spritzen mehr. Die Tropfen ziehen sofort ein und machen die Augenoberfläche komplett unempfindlich. Sie sind zwar wach, aber Ihr Schmerzempfinden macht in dieser Zeit quasi Urlaub.

Das Gefühl während des Laserns: Druck statt Schmerz

Vielleicht merken Sie ein bisschen Druck oder sehen ein helles Licht. Aber Schmerzen? Fehlanzeige. Wir sagen Ihnen jeden Schritt vorher an, damit Sie keine Überraschungen erleben.

Die Stunden danach: Heilungsverlauf und milde Symptome

Wenn die Betäubung nachlässt, kann es sein, dass Ihre Augen ein bisschen tränen oder brennen – fast so, als hätten Sie zu lange in den Wind geschaut. Das ist völlig normal und meistens nach ein paar Stunden schon wieder vergessen.

FAQ: Die häufigsten Fragen zur „Wach-OP“

Bin ich wirklich die ganze Zeit bei Bewusstsein?

Ja, und das ist auch gut so! Sie helfen uns nämlich ein kleines bisschen mit, indem Sie für ein paar Sekunden auf einen Fixationspunkt schauen. Keine Sorge, das ist kinderleicht.

Was passiert, wenn ich vor Aufregung nicht stillhalten kann?

Keine Panik, unsere Laser sind schlauer als unsere Nervosität. Ein High-Tech-Sensor folgt Ihren Augenbewegungen in Millisekunden. Wenn Sie zu unruhig werden, macht der Laser einfach eine Pause. Es kann also absolut nichts schiefgehen.

Darf ich jemanden zur Unterstützung mitbringen?

Unbedingt! Es tut gut, ein bekanntes Gesicht dabei zu haben. Ausserdem brauchen Sie sowieso jemanden, der Sie nach dem Eingriff sicher nach Hause begleitet.

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Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Dr. Victor Derhartunian hat sein Handwerk bei den beiden Pionieren der Laserchirurgie erlernt und gehört heute zu den führenden Chirurgen Europas. Der leitende Augenarzt von EyeLaser in Zürich kann seine Patientinnen und Patienten in 5 Sprachen beraten.

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