Tipps für die Erhaltung gesunder Augen: Schutz, Pflege & Hygiene
Aktualisiert am 1. Oktober 2026. Erstmals veröffentlicht am 26. Juni 2023. Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO — Spezialist für refraktive Chirurgie.
Stellen Sie sich vor, Sie öffnen morgens die Augen und alles ist gestochen scharf. Wir halten unsere Sehkraft oft für selbstverständlich, oder? Aber Hand aufs Herz: Wann haben Sie Ihren Augen das letzte Mal wirklich etwas Gutes getan? Meistens schenken wir ihnen erst dann Beachtung, wenn sie brennen, tränen oder die Welt plötzlich wie durch einen Schleier wirkt. Unsere Augen sind absolute Hochleistungsorgane – ein faszinierendes Zusammenspiel aus Licht, Nerven und Muskeln. Damit das auch so bleibt, haben wir bei EyeLaser Zürich ein paar Tipps für Sie, die Sie ganz einfach in Ihren Alltag einbauen können.
Was erfahren Sie in diesem Text?
- Warum sollten Sie die Vorsorge nicht auf die lange Bank schieben? Regelmässige Checks sind die einzige Chance, Krankheiten wie den Grünen Star zu finden, bevor sie Ihr Sehvermögen dauerhaft beschädigen.
- Spielt es eine Rolle, ob Ihre Eltern eine Augenkrankheit hatten? Da über 350 Leiden vererbbar sind, hilft uns dieses Wissen enorm dabei, Risiken wie einen Keratokonus frühzeitig abzufangen.
- Brauche ich eine Sonnenbrille wirklich nur bei strahlendem Sonnenschein? Nein, denn UV-Strahlen schlüpfen auch durch die Wolkendecke und schaden Ihren Augen langfristig, wenn Sie sie nicht schützen.
- Können Sie Ihre Augen quasi „gesund essen“? Auf jeden Fall, denn bestimmte Vitamine und Omega-3-Fettsäuren wirken wie ein natürliches Schutzschild für Ihre Netzhaut.
- Welche Möglichkeiten gibt es, wenn Sie keine Lust mehr auf Brille oder Linsen haben? Dank modernster Technik korrigieren wir Fehlsichtigkeiten heute dauerhaft und schmerzfrei – ob mit Laser oder einer Linsenimplantation (ICL).
Augengesundheit im Fokus: Warum Achtsamkeit der erste Schritt ist
Unsere Augen sind heute im Dauereinsatz. Ob wir stundenlang auf das Smartphone starren, im Büro unter künstlichem Licht arbeiten oder uns draussen dem Wind aussetzen – wir verlangen ihnen einiges ab.
Das Problem: Wenn die Augenpflege im Alltag untergeht
Haben Sie sich schon mal dabei ertappt, wie Sie einen Termin beim Augenarzt immer wieder verschieben? Wir reagieren oft erst, wenn es zwickt. Aber in der Augenheilkunde ist Warten leider ein schlechter Ratgeber. Wer Veränderungen ignoriert, verschenkt wertvolle Zeit, in der wir Probleme noch ganz einfach lösen könnten.
Die unterschätzte Komplexität
Es ist fast ein Wunder, wie das Auge Lichtstrahlen in Bruchteilen von Sekunden in bunte Bilder verwandelt. Aber dieses System ist sensibel. Schon eine kleine Störung im Tränenfilm kann dafür sorgen, dass Sie sich den ganzen Tag unwohl fühlen und nicht mehr konzentriert arbeiten können.
Überwindung der Angst: Der Weg zur Brillenfreiheit
Viele Menschen gehen nicht zum Arzt, weil sie Angst vor der Diagnose haben. Sie fürchten sich davor, dass sie eine Brille brauchen oder dass etwas „nicht stimmt“. Aber Untätigkeit lässt Probleme nicht verschwinden – sie macht sie nur grösser.
Irrationalität der Untätigkeit: Warum Abwarten keine Lösung ist
Ganz ehrlich: Eine Diagnose ist kein Urteil, sondern der Startschuss für eine Lösung. Warum sollten Sie sich mit weniger Lebensqualität zufrieden geben, wenn die Lösung vielleicht nur einen kleinen Eingriff entfernt ist?
High-Tech für Ihre Augen: Moderne Korrekturmöglichkeiten
Wir leben in einer fantastischen Zeit für die Augenchirurgie. Wir korrigieren Fehlsichtigkeiten heute so sicher und präzise wie nie zuvor:
- Femto-LASIK & SmartSight: Sanfte Laserverfahren für schnelle Ergebnisse.
- Trans-PRK: Die berührungslose Methode für Sportler und Menschen mit dünner Hornhaut.
- Grauer Star Operation: Damit Sie auch im Alter wieder kristallklar sehen.
8 Tipps für gesunde Augen: Was Sie selbst tun können
Hier kommen acht Tipps, mit denen wir Ihre Augen im Alltag unterstützen:
1. Vorsorge als Fundament: Regelmässige Kontrolltermine
Geh mindestens alle zwei Jahre zum Check-up. Viele gefährliche Krankheiten kommen leise und ohne Schmerzen. Wir finden sie, bevor Sie sie merken.
2. Der Blick in die Familie: Genetische Vorbelastung
Fragen Sie mal bei Ihren Eltern oder Grosseltern nach. Wenn Krankheiten in der Familie liegen, wissen wir genau, worauf wir bei Ihnen besonders achten müssen.
3. Hygiene und Kontakt: Hände weg vom Auge
Wie oft fasst Sie sich unbewusst ins Gesicht? Jedes Mal bringen Sie Bakterien an die Augen. Besonders als Kontaktlinsenträger sollten Sie beim Händewaschen extrem gründlich sein.
4. Sonnenschutz: UV-Gefahr bei jedem Wetter
UV-Licht ist tückisch. Tragen Sie eine Sonnenbrille mit echtem UV-400-Schutz – auch wenn es bewölkt ist. Ihre Netzhaut wird es Ihnen in zehn Jahren danken.
5. Rauchstopp für die Netzhaut: Ein unterschätztes Risiko
Rauchen schadet nicht nur der Lunge, sondern verdoppelt Ihr Risiko für Sehverlust im Alter. Ihre Gefässe im Auge brauchen sauberen Sauerstoff, keinen Qualm.
6. Kosmetik mit Verfallsdatum: Hygiene im Badezimmer
Wussten Sie, dass Mascara ein Paradies für Bakterien ist? Schmink Sie jeden Abend gründlich ab und tausch Ihre Produkte regelmässig aus, um Entzündungen zu vermeiden.
7. Sicherheit geht vor: Schutzbrillen im Handwerk
Ein winziger Metallsplitter oder ein bisschen Staub beim Bohren können fatale Folgen haben. Sei nicht eitel – setz die Schutzbrille auf!
8. Ernährung: Power-Food für Ihre Sehkraft
Essen Sie bunt! Spinat, Grünkohl, Beeren und Fisch liefern genau die Nährstoffe, die Ihre Augen als Schutzschild gegen freie Radikale brauchen.
Expertenmeinung von Dr. Victor Derhartunian
„Wissen Sie, Augengesundheit ist eigentlich kein Hexenwerk. Es sind die kleinen Entscheidungen im Alltag, die den grossen Unterschied machen. Mein wichtigster Rat? Warten Sie nicht, bis Sie schlecht sehen. Vorsorge ist die einzige Versicherung für Ihre Augen, die wirklich funktioniert. Wir bei EyeLaser sind nicht nur zum Operieren da – wir wollen Ihr Partner für scharfes Sehen bis ins hohe Alter sein.“
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Ab wann sollte ich eigentlich zur ersten Vorsorge?
Eigentlich schon als Kind! Für Erwachsene gilt: Ab 40 einmal im Jahr zum Profi, davor reicht meistens alle zwei Jahre.
Helfen Karotten wirklich beim Sehen?
Sie sind super wegen des Vitamins A, aber sie sind keine Wunderwaffe. Grünkohl und Spinat sind für die Netzhaut sogar noch wichtigere Verbündete!
Ist Augenlasern eigentlich gefährlich?
Moderne Methoden wie die Femto-LASIK sind heute so sicher wie ein Flug mit dem Flugzeug – extrem routiniert und millionenfach bewährt.